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Dass man in der Ortsgemeinde stromsparenden Technik auch in der Straßenbeleuchtung einsetzten möchte und dafür auf LED-Lampen umstellen will, ist sinnvoll und notwendig. Wünschenswert wäre es, wenn dies auch für die Kommunalwahlen im Mai gelten würden und die alten „Leuchten“ um Ortsbürgermeister Barth (CDU) durch fortschrittlichere Technik, d.h. qualifizierte und kompetente Kandidaten, ersetzt werden würden. In der ganzen Diskussion über die Umstellung auf LED-Technik sind jedoch bei uns Zweifel aufgekommen, ob das mit der Entwicklung eines Beleuchtungskonzepts beauftragte Ingenieurbüro der richtige Partner ist. Denn wenn es stimmen sollte, was die AZ Mainz über die Äußerungen zweier führenden Vertreter dieses Unternehmens berichtet, lassen sich erheblich Zweifel am gesundem Menschenverstand der Mitarbeiter des Planungsbüros anmelden. Weiterlesen

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Es ist schon mehr als bedenklich, wie sich Ortsbürgermeister Barth (CDU) das Projekt Umgehungsstraßen zu eigen macht und sich in den Vordergrund spielt. Für uns zeichnen sich da schon erste Anzeichen einer schweren Krankheit ab: Melagonomie. Ein Rundschreiben des Verkehrsministeriums, das an alle Ortsbürgermeister gerichtet ist, deren Gemeinden auf der Prioritätenliste für zukünftige Straßenneubaumaßnahmen stehen, und nur darüber informiert, dass die Projektplanung wie vorgesehen fortgesetzt wird, hat Barth zur unerträglichen Selbstdarstellung auf der Internetseite der Gemeinde eingestellt und dabei so getan, als ob es sich um die wichtigste Neuigkeit der vergangenen Jahrzehnte handele und das Projekt ausschließlich durch seine Tatkraft und sein unermüdliches Engagement vorankomme.

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Laut einem Artikel in der AZ Mainz hat Thomas Barth bei seiner Nominierung zum Ortsbürgermeister seinen überraschten CDU-Parteifreunden „vor Augen geführt, was in den letzten fünf Jahren an kleinen und großen Projekten realisiert und neu angestoßen wurde.“ Offenbar nicht viel, und selbst überrascht von solch einer aberwitzigen Behauptung, hat er dann schnell einen Rückzieher gemacht und nachgeschoben: „Erfolg bemisst sich nicht nur an harten Fakten. Es ist viel entscheidender, dass unsere Mitmenschen gerne in unserer Gemeinde leben.“ Da müssen wir Barth eindeutig widersprechen und vertiefend ergänzen: Erfolg wird nämlich „nur an harten Fakten“ gemessen, und an nichts Anderem. Und „unsere Mitmenschen“ würden mit Sicherheit selbst dann gerne in unserer Gemeinde leben, auch wenn sich ein ehrenamtlich tätiger Ortsbürgermeister als Vollidiot erweisen würde. Weiterlesen

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Es ist das gute Recht aller Personen, die eine ehrenamtliche Tätigkeit in den Gemeindeorganen ausüben, eine gewerbliche Leistung für die Gemeinde zu erbringen und dafür bezahlt zu werden. Ortsbürgermeister/innen, Beigeordnete und Gemeinderatsmitglieder dürfen uneingeschränkt ihr Angebote für öffentliche Projekte abgeben und können bei der Autragsvergabe nicht ausgeschlossen werden. Allerdings müssen dabei eine paar kleine Vorschriften eingehalten werden, um persönliche Vorteilsnahme zu verhindern und Wettbewerbsnachteile anderer Anbieter auszuschließen. Trotzdem ist die Gefahr groß, dass man die kleinen Vorschriften gerne mal vergisst.

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Laut Pressemitteilung mit 120 Gästen bzw. 140 Gästen auf Facebook hat die Stadecken-Elsheimer SPD am 21.01.2019 in der Burgscheune ihre 1. Fastnachtssitzung der diesjährigen Kampagne gefeiert. Durch die Veranstaltung geleitet wurden die holden Närrinnen und Narrhallesen vom Jugenheimer Ortsbürgermeister Herbert Petri, der für solch eine Aufgabe besonders prädestiniert zu sein scheint. Eröffnet wurde der „kurzweilige Abend“ von „Nina Klinkel MdL, dem SPD Kreisvorsitzenden Steffen Wolf und VG Chef Ralph Spiegler“, die, dem Ereignis angemessen, mit „gereimten Grußworten (…) viel Lob an den Ortsverein“ verteilten.  Weiterlesen

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Aufgrund der vielen, undurchschaubaren Fristverlängerungen, die bisher beschlossen wurden, ist dem Forum entgangen, dass in der Gemeinderatssitzung am 13.08.2018 den Initiatoren des Projekts „Gemeinschaftliches Bauen und Wohnen“ (Selztal-Ensemble) eine weitere Frist für den Ankauf des Grundstücks Talstraße/Kreuznacher Straße eingeräumt wurde. Diese erneute Frist war am 31.12.2018 abgelaufen. Wir erwarten, dass die Angelegenheit auf die Agenda der kommenden Gemeinderatssitzung am 04.02.2019 gesetzt und beraten wird.

Aus welch abgehobenen Holz die Mitglieder des Bauern- und Winzervereins geschnitzt sind und welch herrische Rolle sie sich in dieser Gemeinde anmaßen, hat jetzt die Reaktion des Weingutes Burghof auf einen Artikel des Forum Stadecken-Elsheim gezeigt. Unter „Neu in Stadecken-Elsheim: Die Tourismusabgabe“ haben wir in leicht ironischer Form aber absolut wahrheitsgemäß darüber berichtet, dass auf dem Buchungsportal booking.com das Weingut Burghof eine Tourismusabgabe ausgewiesen und berechnet hat, wofür es keine rechtliche Grundlage gibt. In Stadecken-Elsheim wird nämlich überhaupt keine Tourismusabgabe erhoben. Es war also nicht auszuschließen, dass das Gästehaus Burghof seine Interessenten in die Irre führt und die Abgabe selbst einsackt. Wohin hätte es sie auch abführen sollen? Weiterlesen

Als erste Konsequenz aus dem vom Hiwweltour-Wanderweg ausgelösten Tourismusboom in Stadecken-Elsheim wird von der Gemeindeverwaltung jetzt eine Tourismusabgabe in Höhe von 10% erhoben. Wie in anderen Hochburgen des Tourismus oder Kurorten wird nach § 12 KAG die Abgabe für „Tourismuswerbung und für die Herstellung, den Betrieb und die Unterhaltung der ganz oder teilweise touristischen Zwecken dienenden Einrichtungen sowie für die zu diesen Zwecken durchgeführten Veranstaltungen“ verwendet.“ Wenn Sie beispielsweise unter booking.com eine Übernachtungsmöglichkeit in Stadecken-Elsheim ein „Doppelzimmer mit eigenem Bad – Größer als die meisten in Stadecken-Elsheim“ für 3 Personen suchen, finden Sie dort vom Gästehaus Burghof folgende Preisangabe: Weiterlesen

In der lokalen SPD-Postille „Einblick“ vom vergangenen November bekennt die Ortsvereinsvorsitzende Kerl in einer Art „Leitartikel“ freimütig, dass die Wahlergebnisse in Bayern und Hessen ihr „wirklich die Tränen in die Augen“ getrieben hätten und betont, dass der Ortsverein Stadecken-Elsheim der „Politik in Berlin genau so skeptisch und kritisch gegenüber[steht], wie viele unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger.“ Damit hat sie vollkommen recht. Denn wenn man sich das Trauerspiel der SPD in der Berliner Koalition anschaut und sich die beiden Wahlergebnisse ansieht, dann kann man die Tränen und Verzweiflung von Frau Kerl gut verstehen.

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Wir habe schon leicht gezuckt und uns insgeheim auf das Schlimmste vorbereitet, als wir im Nachrichtenblatt Nr. 51 lesen mussten, dass die Stadt Nieder-Olm einen sogenannten Imagefilm auf ihrer Webseite eingestellt hat. Unsere schlimmsten Erwartungen wurden dann aber noch übertroffen, als wir uns den Film angetan haben. In dem zweiminütigen Streifen reiht sich penetrant und ununterbrochen ein Klischee an das andere, und man hat schon nach wenigen Sekunden den Eindruck, als ob gleich das Bitburger-Logo mit „Bitte ein Bit“ erscheint, der Herr Kaiser von der Hamburg-Mannheimer ins Bild drängt oder Granu Fink mit Prosta forte den Männern im Alter wieder mehr Lebensgenuss verspricht. Der sogenannte Image-Film ist so flach, phrasenhaft und nichtssagend, dass er problemlos für jedes x-beliebiges Lifestyle-Produkt oder jede andere Weinbaugemeinde herhalten könnte – man bräuchte am Ende nur das Firmenlogo oder den Ortsnamen einblenden, schon passt es. Weiterlesen

Die Schreckensnachricht hat sich schnell verbreitet: In einem Artikel der AZ Mainz vom 14. November hat der nachgerückte B-Kandidat und oppositionelle Hinterbänkler Barth (CDU) angekündigt, dass er sich im kommenden Jahr noch einmal um das Amt des Ortsbürgermeisters in Stadecken-Elsheim bewerben möchte. Nachdem viele Menschen in der Gemeinde und auch wir von der Schockwelle dieser Nachricht heftigst erfasst und beinahe erschlagen wurden, haben wir uns zwischenzeitlich wieder etwas erholt und können jetzt unsere Besorgnis und unser Entsetzen über diese Meldung zum Ausdruck zu bringen. Weiterlesen

Eigentlich wollten wir heute an dieser Stelle über die Taschenspielertricks der örtlichen CDU und „LiStE“ berichten, bis uns ein Skandal in der Kreisverwaltung Mainz-Bingen mit Landrätin Dorothea Schäfer (CDU) überraschte, über den aktuell die gesamte nationale Presse berichtet und sich empört. In einer Nacht-und-Nebelaktion haben auf Veranlassung der Ausländerbehörde des Landkreises Mainz-Bingen am 17.10.2018 ca. 12 Polizisten eine 24-jährige Iranerin aus der Unimedizin Mainz abgeholt, um sie abzuschieben. Die Frau, die dort wegen schwerer Schwangerschaftsprobleme stationär behandelt wurde, wurde trotz ärztlichen Protests mitten in der Nacht aus ihrem Krankenbett geholt und in einem Krankenwagen zum Flughafen Hannover gebracht. Weiterlesen

Nachfolgend zu einem Artikel in der AZ Mainz am 11.10.18 über den geplanten Fahrradweg von Essenheim nach Stadecken-Elsheim, hat MdL Nina Klinkel von der SPD Ortsbürgermeister Barth (CDU) als „unredlich“ und „unsachlich“ bezeichnet. Nachdem er sich zuvor wichtigtuerisch an das Verkehrsministerium gewandt und dort eine Art Kaffeekränzchen abgehalten hatte, hat Hinterbänkler Barth (CDU) in dem „reißerisch“ aufgemachten Artikel der AZ populistisch einen „schnelleren Ausbau des Radwegs an L 426“ gefordert, ohne dafür den geringsten Anlass gehabt zu haben.  Weiterlesen

Nein, keine Angst, soweit ist es noch nicht. Und es wird hoffentlich auch nie so weit kommen. Aber man muss schon gespannt sein, was sich die heimischen Winzer in ihrem allgemeinen Vermarktungswahn noch so alles einfallen lassen. Nachdem beinahe jeder, vom Über-Alles-Schwätzer auf der regional- und lokalpolitischen Ebene bis hin zum letzten Wein-Schorle-Trinker seine Empörung über den Erlass des Landwirtschaftsministeriums zu den als „Brauchtum“ vernebelten Funzelfahrten der rheinhessischen Winzer zum Ausdruck gebracht hat, hat sich „Ökowinzer“ Frank Bernhard jetzt für die Kegelklubs aus dem Ruhrgebiet und sonstige Interessenten etwas Besonderes einfallen lassen. Weiterlesen

Vernichtender kann ein Urteil nicht sein. Ob die AZ Mainz gründlich recherchiert hat, wissen wir nicht, aber jedenfalls hat die Regionalzeitung in bester „Hofberichterstatter“-Manier jetzt herausgefunden, wie Frau Schäfer zu ihrer vor 100 Tagen angetretenen Tätigkeit als Landrätin steht: „Sie liebt ihren Job“, ist dort von einer Redakteurin namens Helena Sender-Petry“ zu lesen, und man hat dabei erst einmal das Gefühl, als ob Frau Petry vormals für die Zeitschrift „Frau im Spiegel“ oder für das „Goldene Blatt“ tätig war und vorwiegend über Intimes aus dem englischen Königshaus oder die Skandale anderer Adelsgeschlechter berichtet hat. Weiterlesen

Offenbar haben sich die Herren Barth (CDU) und Kuhl (SPD) bei der letzten Ortsbürgermeisterbesprechung der Verbandsgemeinde Nieder-Olm getroffen und überlegt, mit welchem „aufsehenerregenden“ Thema man sich mal wieder ins Gespräch bringen und sein „aufopferungsvolles Engagement“ für die Bürgerinnen & Bürger unter Beweis stellen könnte. Nachdem die beiden großspurigen Selbstdarsteller festgestellt hatten, dass sie bereits zu beinahe jeder lokalen und regionalen Unwichtigkeit ihren Senf dazugeben haben, haben Sie mal wieder tief in die populistische Asservatenkammer gegriffen und das Thema Lärmbelästigung durch Autobahnen und Schnellstraßen ausgegraben. Weiterlesen

Nachdem seit Jahren auf allen gesellschaftlichen Ebenen über die angespannte und prekäre Situation in der Alterspflege diskutiert wird, haben jetzt auch zwei CDU-Pappnasen ihr Fähnchen in den sozialpolitischen Wind gehängt und sich mit nichtssagenden Plattheiten und unerträglichem Geschwätz geoutet. Unter dem reißerischen und peinlichen Titel „CDU-Landtagsabgeordnete machen Pflegepraktikum in Seniorenresidenz Nieder-Olm“ haben der CDU-Hinterbänkler Barth und sein Kollege Baldauf in einer Pressemitteilung an die AZ Mainz allen Ernstes einen Blitzbesuch in der Seniorenresidenz Nieder-Olm als „Pflegepraktikum“ verkauft. Weiterlesen

Ein bisschen überrascht waren wir schon, als wir gestern um 10.59 Uhr eine E-Mail von LiStE 2014 erhielten, in der wir mit einen fröhlichen „Hallo zusammen, wir haben unsere Homepage aktualisiert. Schauen Sie doch einmal rein“ zu einem Besuch der Webseite eingeladen wurden. Sie wissen, Liste 2014 ist eine „Initiative des CDU Ortsverbandes Stadecken-Elsheim“, mit der Sie sich bei den Kommunalwahlen als Nicht-CDU-Mitglied auf die Wahlliste der CDU setzen lassen können und, bei ausreichend hohem Stimmanteil, als Gemeinderatsmitglied in der CDU-Ratsfraktion mitarbeiten dürfen. Das funktioniert prima und ist ein kommunalpolitisch ganz raffinierter Einfall, der allerdings nur in Stadecken-Elsheim Früchte trägt. Nicht zu verwechseln ist LiStE 2014 mit LiStE 2017, die ebenfalls zum Ziel hat, die Menschen in der Ortsgemeinde zum Lachen zu bringen.
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Es ist schon etwas merkwürdig, wenn auf der Homepage der Verwaltung unter der Rubrik „Aktuelles aus der Ortsgemeinde“ plötzlich Meldungen auftauchen, die dort schon einmal gestanden haben und plötzlich wieder als aktuelle Nachricht verkauft werden. „Nachrichtenrecycling“ könnte man solch einen Vorgang nennen, mit dem der Eindruck erweckt werden soll, dass diese Ereignisse erst kürzlich stattgefunden hätten und man heute zu ersten Mal darüber berichtet. Dem ist aber nicht so, denn diese Meldungen werden von Barth zeitlich so lanciert, um offensichtlich seine Abwesenheit zu kaschieren und Aktivitäten vorzutäuschen. Weiterlesen

Es geht nicht darum, ob der Rewe-Markt an den jetzigen beiden Standorten abgerissen werden soll, was mit den Grundstücken geschieht oder wo der neue Standort des Supermarktes hinsoll, sondern es geht schlicht und einfach erst einmal nur um die erlaubte Verkaufsflächengröße eines Supermarktes in einer Ortsgemeinde wie Stadecken-Elsheim. Dazu macht das Landesentwicklungsprogramm Rheinland-Pfalz eindeutige und verbindliche Vorgaben. Weiterlesen

Wie von uns vorausgesagt, hat die AZ Mainz einen zweiten Reisebericht über Landrätin Dorothea Schäfer erstellt und über ihren „Antrittsbesuch bei ihrem polnischen Amtskollegen Czeslaw Bilobran, Landrat des Partnerkreises Neisse“ berichtet. Offenbar konnte sie diese Reise noch zwischen ihren Antrittsbesuch im Weißen Haus und den königlichen Empfang im Buckingham Palace schieben. Bei ihren „Amtsreisen“ zu den Führungsspitzen der wichtigsten Länder der Welt „nahm die Landrätin am Kreisfest in Neisse teil.“ Und jetzt dürfen Sie 3 Mal raten, was sie bei ihrem „Antrittsbesuch“ gemacht hat. Weiterlesen

Die Mautgebühren auf den deutschen Autobahnen betragen je nach Kategorie, Schadstoffklasse und Achszahl zwischen 0,081 € und 0,218 € pro Kilometer. Die Strecke aus Richtung Koblenz kommend über die A61 ab Bingen-Ost und anschließend über die A63 bis Nieder-Olm beträgt 31,7 Km und kostet zwischen 2,51 € und 6,91 € Mautgebühr. Um die Mautgebühr zu vermeiden, kann man in Bingen-Ost auch die Autobahn verlassen, auf die L419 fahren, in Ingelheim auf die L428 abbiegen und über Großwinternheim, Schwabenheim und Stadecken-Elsheim in Nieder-Olm auf die A63 auffahren. Die Distanz über die Landesstraßen beträgt 31,4 Km und ist nur 400 m kürzer als über die Autobahnen. Gleiches gilt natürlich auch für die entgegensetzte Richtung. Weiterlesen

Es ist immer wieder verblüffend, mit welch abstrusen Meldungen die Medien versuchen, das ereignisarme „Sommerloch“ zu füllen und die „Saure Gurkenzeit“ zu überbrücken. Diese Art von Nicht-Nachrichten verbreitet auch die AZ Mainz, wenn sie in einem jetzt veröffentlichen Artikel über einen Besuch der Landrätin des Landkreises Mainz-Bingen berichtet. „Landrätin Dorothea Schäfer besucht Bau-Projekte an Nieder-Olmer Schulen“ und hat sich „über die Baustellen am Gymnasium, der Integrierten Gesamtschule und der Förderschule für motorische Entwicklung, der Liesel-Metten-Schule, informiert.“ Das ist schon eine aufsehenerregende Meldung, und man fragt gespannt, wie es in dem Artikel mit der Landrätin weitergeht. Weiterlesen

Wir wissen nicht, wer sich hinter den Initialen S. U. verbirgt, sind uns aber zu 100 Prozent sicher, dass es nur ein „ausgebuffter Werbe- und PR-Fachmann“ sein kann, der sich im Geschäft der „heißen Meldungen“ und in der Welt der Sensationsberichterstattung bestens auskennt.  Denn wer es schafft, aus einer Banalität und einem Allerweltsvorggang ein Spektakel zu machen und zu einer Sensation hochzujubeln, der muss mit einem überdurchschnittlichen Phantasievermögen und einer außergewöhnlich kommunikativen Begabung ausgestattet sein. Beginnen möchten wir unseren Beitrag erst einmal mit einer Definition. Weiterlesen

Rewe, so ist jetzt in einem Artikel der AZ Mainz zu lesen, ist mit der Kundefrequenz am Standort Stadecken-Elsheim nicht zufrieden und möchte die  Betriebsgröße seiner Niederlassung auf 2000 oder 1600 qm verkleinern. Ins Auge gefasst für den neuen Standort hat das Unternehmen das Gemeinbedarfsgebiet „Am Knichel“, auf dem die zurzeit getrennten operierenden Standorte Getränke- und Lebensmittelmarkt zu einer Einheit zusammengelegt werden sollen. Nun wäre gegen die Absicht von Rewe überhaupt nichts einzuwenden, wenn das Projekt nicht sogleich auch die Lokal- und Kommunalpolitiker auf den Plan rufen würde, die urplötzlich aus ihren Löchern kommen und meinen, ungefragt ihren schwatzbudenhaften und wirren Senf dazugeben zu müssen.
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Nachdem sich die örtlichen Winzerbetriebe über Jahre hinweg zerstritten und erst vor 3 Jahren wieder zusammengefunden hatten, fand am Samstag, den 09.06.2018, wieder das Wein und Sektvergnügen, „Das Weinevent in Stadecken-Elsheim“, auf der Stadecker Warte statt. Veranstalter dieser kommerziellen Werbe- und Verkaufsförderungsaktion ist eine „Wein und Sektvergnügen Stadecken-Elsheim GbR“, deren Sitz am Rebenhügel 10 ist und durch einen Volker Hamm vertreten wird. Auf den kommerziellen Charakter der Veranstaltung weist im Impressum auch der Verweis auf die Umsatzsteuer-Identifikationsnummer hin, was auf die Versteuerung von Einkünften aus Gewerbebetrieb und der Anfertigung einer Gewinn- und Verlustrechnung schließen lässt. Weiterlesen

Es ist zwar schon eine Weile her, aber offensichtlich ist in der Nacht auf Samstag, den 12.05.18, ein Autofahrer auf der Fahrt von Koblenz nach Ludwigshafen vom Weg abgekommen und hat laut Polizeibericht „Im Spitzberg“ in der Nähe der Stadecker Warte mehrere Reben und Pfähle beschädigt. Ob es sich bei dem Täter um einen aggressiven Weinrebenhasser handelte oder ob übermäßig hoher Weinkonsum im Spiel war, ist nicht bekannt. Da der Täter sich unerlaubt vom Unfallort entfernt und die Verwüstungen nicht unverzüglich dem örtlichen Bauern- und Winzerverein gemeldet hat, hat der Verein Anzeige wegen Fahrerflucht, Sachbeschädigung und Zerstörung wertvollen Kulturguts erstattet. Weiterlesen

Wie vorausgesagt und nicht anders zu erwarten, liefert sich Ortsbürgermeister Barth selbst Steilvorlagen und hat jetzt als oppositioneller CDU-Hinterbänkler Thomas B. 3 neue Anfragen im Landtag eingebracht, um wieder einmal auf sich aufmerksam zu machen. Ohne auf die in Stadecken-Elsheim gemessenen und hohen Stickoxidwerte einzugehen, hat er unter dem aufgesetzten Titel „Realisierung von Infrastrukturprojekten trotz Naturschutzkonflikt“ jetzt mal nachgefragt, warum „die Realisierung der Westtrasse einer möglichen Umgehungsstraße der Gemeinde bei Querung der Selz zu einer erheblichen Beeinträchtigung des europäischen Vogelschutzgebiets führen würde und damit nicht verträglich sei.“ Das hätte er auch schon einmal während der vergangenen 8 Jahren fragen können, denn solange besteht dieses Problem bereits. Weiterlesen

Wie bereits angekündigt möchten wir heute über einen Aufsehen erregenden Artikel in der AZ Mainz berichten, in dem schon die Überschrift wie ein Donnerhall durch den Blätterwald schallt: „Ortschef Thomas Barth will im Kreis Mainz-Bingen den Ausbau der Radwege angehen.“ Na, das ist doch was! Da krempelt endlich jemand die Ärmel hoch und lässt aufhorchen. Wer also bisher angenommen hat, dass sich ein ehrenamtlich tätiger Ortsbürgermeister vorwiegend um die lokalen Angelegenheiten seiner Ortsgemeinde kümmert, der wird hier eines Besseren belehrt. Weiterlesen

Welcher Typ Politiker sich mit Stefan Kneib (CDU) am 4. März 2018 um das Amt des Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Nieder-Olm bewirbt, lässt sich jetzt aus einem Artikel in der AZ-Mainz vom 01.02.18 herauslesen, in dem der Kandidat das hohe Lied des Vertrauens der Bürgerinnen und Bürger in die Kommunalpolitik singt und hinterlistig versucht, die skandalösen Vorgänge um den Stadtbürgermeister von Oppenheim mit den Abgaben aus Nebentätigkeiten des amtierenden Bürgermeisters der Verbandsgemeinde Nieder-Olm in Verbindung zu bringen. Weiterlesen

Wir wissen nicht, ob das Gemeinderatsmitglied Stabel altersmäßig bereits die Voraussetzungen zur Teilnahme an der VG-Seniorensitzung in der Stadecken-Elsheimer Selztalhalle erfüllt hat. Fakt ist, sie war dabei. Die hochkarätige Fastnachtsveranstaltung, in der jährlich die begeisternden Vorträge von VG-Bürgermeister Spiegler und Ortsbürgermeister Barth die betagten Menschen in die närrische Ektase treiben und ein Tusch den anderen jagt, wird von den Seniorinnen und Senioren in den höchsten Tönen gelobt und es ist in den gefühlten 100 Jahren ihres Bestehens noch nicht das leiseste Wort einer Kritik lautgeworden. Das war allerdings in diesem Jahr anders. Weiterlesen

Am 01.02.2018 um 19.00 Uhr ist es wieder soweit: Der Bauern- und Winzerverein Stadecken-Elsheim bringt sich in Stellung und munitioniert sich in seiner kommenden Generalversammlung beim Kameraden Hamm. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vereinen und Initiativen in der Ortsgemeinde ist der Bauern- und Winzerverein nicht gemeinnützig tätig, sondern vertritt ausschließlich die wirtschaftlichen Interessen der örtlichen Wein- und Landwirtschaft. Für die kommende Generalversammlung, hier vorab schon einmal einige der vermutlich wichtigsten Tagesordnungspunkte. Weiterlesen

Es ist ausschließlich der BI Umgehungsstraßen Stadecken-Elsheim e.V. und nicht Ortsbürgermeister Barth oder dem Gemeinderat zu verdanken, dass endlich wieder Bewegung in die Diskussion über die Umgehungsstraßen gekommen ist. Offenbar ermutigt durch diesen Erfolg hat die BI jetzt in einem Artikel in der AZ Mainz klar zum Ausdruck gebracht, dass sie das Projekt Umgehungsstraßen nicht mehr allein den Ortspolitikern überlässt und hat hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise klare Forderung an den Ortsbürgermeister und den Gemeinderat gestellt: Weiterlesen

Erst vor Kurzem haben wir uns über die Qualität der AZ-Reihe „Ortsgespräche mit den Ortsbürgermeistern der Gemeinden“ geäußert (siehe hier), in der sich die ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeister/innen mächtig aufblasen, sich über den grünen Klee loben und vor Begeisterung über ihre Arbeit manchmal sogar den Verstand verlieren. Um es gleich vorwegzunehmen, Ortsbürgermeister Barth hält sich in dem jetzt veröffentlichen „Gespräch“ (siehe hier) überraschend zurück und verzichtet weitestgehend darauf, sich wie üblich durch Wichtigtuerei und Großmannssucht aufzublasen. Und wenn man dann noch einräumt, dass auch ein ehrenamtlich tätiger Ortsbürgermeister sein Licht nicht unter den Scheffel stellen muss, dann könnte man sein Verhalten geradezu als moderat bezeichnen. Weiterlesen

Geradezu euphorisch und mehrfach hat sich Ortsbürgermeister Barth über das sogenannte „Selztal-Ensemble“ ausgelassen, bei dem eine Baugemeinschaft unter der Federführung des Architekten Schlimmer (CDU) auf einem gemeindeeigenen Grundstück von ca. 2.000 m² 3 Wohnblöcke mit insgesamt 21 Wohneinheiten hinklotzen möchte. Im Grunde genommen ist dieses Konzept nichts anderes als der clevere Versuch des Parteifreundes von Barth, mit Architekten- und Koordinationsleistungen für dieses Projekt Geld zu verdienen. Denn ebenso könnte die Gemeinde das Grundstück auch aufteilen und die Bauplätze an andere, X-beliebige Bauinteressenten aus der Ortsgemeinde verkaufen. Weiterlesen

Auf der Gemeinde-Webseite:
„Stadtradeln 2018 in Stadecken-Elsheim.“
Eine der albernsten und sinnlosesten Aktionen für den Klimaschutz: Beginnt zwar erst im September, steht bei Ortsbürgermeister Barth schon jetzt auf der Liste der wichtigsten Ereignisse seiner diesjährigen Amtszeit.

Etwas ganz Besonderes hat sich jetzt die AZ Mainz einfallen lassen. In ihrer gerade wieder angelaufenen Reihe „AZ-Ortsgespräche mit den Ortsbürgermeistern der Gemeinden.“ werden jetzt die Online-Artikel über die Lokalgrößen mit kleinen, kostengünstig produzierten Video-Sequenzen unterlegt, für die der „gesprächsführende“ Redakteur gleichzeitig auch den Kameramann spielt. Das „AZ-Ortsgespräche mit den Ortsbürgermeistern der Gemeinden“ ist eigentlich kein richtiges Gespräch, sondern mehr eine unkritisch zusammengeschusterte Aneinanderreihung von Selbstbeweihräucherung und Eigenlobhudelei, mit der den Hobby-Politikern und Wichtigtuern auf der untersten Verwaltungsebene die Möglichkeit eingeräumt wird, sich mal mächtig aufzublasen und die Bürgerinnen & Bürger mit Phrasen und Worthülsen zu langweilen. Weiterlesen

Offenbar hatte Ortsbürgermeister Barth (CDU) bereits die VG-Bürgermeisterwahl im Frühjahr nächsten Jahres vor Augen, als er die Gemeinderatssitzung am 11.12.17 für Wahlkampfzwecke missbrauchte und der Verbandsgemeindeverwaltung unberechtigte Vorwürfe machte. Hintergrund der bösartigen Attacke war die Aussetzung eines Gemeinderatsbeschlusses, mit dem der Gemeinderat am 06.06.17 unter „Erschließung BBP ‚Weiherborn'“ über „…die Vergabe von Kanalarbeiten für € 27.000,- und die Arbeiten für die Straße von 13.000,- €“ entschieden hat. Über die Aussetzung des Beschlusses durch die Kommunalaufsicht und die Begründung, dass vor der Vergabe eine beschränkte Ausschreibung hätte stattfinden müssen, wurde die Gemeindeverwaltung lt. Barth erst am 30.11.17 durch die VG informiert. Weiterlesen

So schnell springt keiner: Zu welchem Thema und wann auch immer, so schnell wie Ortsbürgermeister Barth springt keiner auf einen fahrenden Zug und versucht als Lokomotivführer Tempo und Richtung zu bestimmen. Kaum hat der SWR in der stark befahrenen Mainzer Straße die höchste Stickstoffdioxid-Konzentration in ganz Rheinland-Pfalz festgestellt, nutzt Barth schamlos und ungeniert diese Steilvorlage zur Selbstdarstellung und zum Nachweis seiner politischen Daseinsberechtigung als Ortsbürgermeister und Halbtagsbeschäftigter im Landtag. Peinlicher geht es eigentlich nimmer. Weiterlesen

„So sieht ein richtig cooler Politiker aus,“ beschreibt der „Vollblutpolitiker“ Barth sein Konterfei auf dem Titelbild seiner Facebook-Seite, was uns erst einmal verwundert aufhorchen und dann völlig sprachlos zurücklässt. Das ist schon ziemlich daneben und abgefahren. Gut, ob diese Behauptung zutrifft, möchten wir nicht vertiefend kommentieren, aber vermutlich hat die Selbstverliebtheit des abgehobenen Schaumschlägers ihn zu solch einer schwachsinnigen Aussage verleitet. Fakt ist, dass sich Barth, wie eine ganze Reihe anderer Polit-Selbstdarsteller vor ihm, jetzt ebenfalls in den sozialen Medien tummelt und dort ungeniert und gnadenlos mit Banalitäten und Belanglosigkeiten aus seinem Privat- und Berufsleben nervt. Weiterlesen

http://www.stadecken-elsheim.de/fileadmin/user_upload/aktuelles/presseservice/presse_doll_erika_jpeg.jpgGeschafft! Mit Erika Doll, Mitbesitzerin des Weinguts Doll & Göth und gelernte Winzermeisterin, steht jetzt endlich auch ein Mitglied des Bauern- und Winzervereins an der Spitze des CDU-Ortsverbands Stadecken-Elsheim. Die Wahl von Frau Doll zur Vorsitzenden wurde jedoch nicht offiziell von der CDU, sondern auf der Webseite einer von der CDU gegründeten Initiative Namens „LiStE, Leben in Stadecken-Elsheim,“ verkündet, deren Mitglieder vorgeben, dass es ihnen um Stadecken-Elsheim geht, weil sie hier zuhaus‘ sind. Nicht zu verwechseln ist diese Initiative mit der vom Forum gegründeten und ähnlich lautenden Initiative LiSE, Lachen in Stadecken-Elsheim, deren Mitglieder gerne lachen und ebenfalls für sich in Anspruch nehmen, dass sie hier zuhaus‘ sind. Weiterlesen

„Ist das Ehrenamt ungesund, läuft in der Gemeinde nichts mehr rund.“ Mit diesem, in der Dichtkunst hochgeschätzten Knittelvers hat der Stadecken-Elsheimer Ortsbürgermeister den Nagel auf den Kopf getroffen und ein zutreffendes Resümee seiner bisherigen Amtszeit gezogen: Ja, es ist höchst „ungesund“, wie Barth mit dem Ehrenamt des Ortsbürgermeisters umgeht – Ja, es ist richtig, dass seit seinem Amtsantritt „in der Gemeinde nichts mehr rund“ läuft. Anlass seiner Selbstkritik und seines Eingeständnisses war die Verleihung der Kultur-Ehrenpreise, mit der die Verbandsgemeinde Nieder-Olm jährlich das besondere, ehrenamtliche Engagement von Vereinen und Personen auszeichnet (siehe hier). Mit unter den Ausgezeichneten war auch der örtliche Kulturverein KiStE, der zu Recht für sein kulturelles Engagement geehrt wurde. Weiterlesen

Welche Kapriolen das wahre Leben so schlagen kann, haben wir erst gerade wieder erfahren, als wir in einem Artikel der AZ Mainz lesen konnten, dass der ehemalige Landrat Schick dem ehemaligen Ortsbürgermeister Müller den Bachpatenvertrag der Kreisverwaltung Mainz-Bingen überreicht hat (siehe hier). Müller wurde dadurch zum Bachpaten ernannt, ein Teilbereich der Selz ist jetzt Bachpatenkind von Hermann Müller Weiterlesen

Mit einem bisher noch nie dagewesenen Polit-Coup ist jetzt die sogenannte „CDU-Fraktion“ zur stärksten politischen Gruppe im Stadecken-Elsheimer Gemeinderat avanciert. Auf der Webseite von Liste 2014, eine Art „Undercover-Organisation“ und parallel operierende Einheit der örtlichen CDU, ist Stephanie Cramer, „Nordic-Walking-Trainerin“, zum neuen Mitglied des Gemeinderates „ernannt“ worden. Damit erhöht sich die Anzahl der Gemeinderatsmitglieder von 20 auf 21 und der Anteil der Mitglieder des Bauern- und Winzervereins im Gemeinderat auf exakt 38,10 Prozent. Bei der sogenannten „CDU-Fraktion“ beträgt der Anteil dieser Berufsgruppe jetzt 70,00 Prozent. Weiterlesen

Am 25. September dieses Jahres haben 36 Seniorinnen und Senioren der Ortsgemeinde „bei bestem Ausflugswetter“ den Hessenpark in Neu-Anspach besucht. Begrüßt wurden die Teilnehmer/innen vor der Fahrt von Ortsbürgermeister Barth, der dann gleich mit an Bord ging und freudig an dem Ausflug teilnahm. Die Busfahrt wurde mit einer Spende des Bürgercafés „Büchse“ bezahlt, bei den sonstigen Kosten, dem Eintritt und die „zünftige Einkehr in einem alten Wirtshaus“, gehen wird davon aus, dass diese von den Senioren/innen selbst aufzubringen waren. Wir fragen uns deshalb, mit welcher Berechtigung und in welcher Funktion Ortsbürgermeister Barth an der Vergnügungsreise teilgenommen hat. Weiterlesen

Man hat beinahe den Eindruck, als ob das Radfahren und alle damit zusammenhängenden Veranstaltung für Ortsbürgermeiste Barth und seine Verwaltung allerhöchste Priorität besitzt. Kaum eine Woche vergeht, ohne dass auf der Webseite der Gemeindeverwaltung und im Nachrichtenblatt ausführliche in, um und ums Radeln berichtet wird. Nun ist ja grundsätzlich gegen das Radfahren nichts einzuwenden – Radeln ist gesund und umweltfreundlich. Wenn man jedoch feststellen muss, dass die übrigen gemeindlichen Angelegenheiten seit längerem dabei auf der (Rad-)Strecke bleiben, dann muss man auf dieses Ungleichgewicht die Vernachlässigung wichtiger Aufgaben hinweisen. Weiterlesen

Es scheint in unserer „liebens- und lebenswerten Ortsgemeinde“ immer mehr Menschen zu geben, die vor ihren Grundstücken die öffentlichen Verkehrsflächen mit großdimensionierten Beton-Blumenkübeln oder riesigen Felsbrocken mit den Ausmaßen von mittelgroßen Meteoriten „schmücken.“ Nun können Blumen und Ziersteine sicherlich den sonst öden Anblick einer grauen Ortsstraße mindern und das Straßenbild verschönern, meist jedoch dienen diese Maßnahmen nur dem eigenen Vorteil und gehen zu Lasten der Allgemeinheit. Von entscheidender Bedeutung ist allerdings, dass diese Hindernisse ein hohes Gefahrenpotential und Unfallrisiko aufweisen, was einen eindeutigen Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung (StVO) darstellt. Weiterlesen

Mit großem Interesse haben wir auf der Webseite der Gemeindeverwaltung lesen können, dass die Stadecken-Elsheimerin Gerlinde Kersten nach „Flieh‘ kleine Löwin“ jetzt ihr 2. Buch herausgebracht hat. „Angekommen“ heißt das Werk, das in einer kleinen Feierstunde der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Auch der Ortsbürgermeister war anwesend und überbrachte der Autorin ein Blumengeschenk der Gemeinde. „Barth freute sich darüber, dass in der Gemeinde solche textliche Kleinodien entstehen,“ und natürlich freuen auch wir uns, dass das ohnehin schon hohe, kulturelle Niveau in Stadecken-Elsheim durch die Werke der Autorin noch weiter angehoben wird. Weiterlesen

Scheinbar ist es zwischen der Lokalredaktion der AZ Mainz und dem Ortsbürgermeister von Stadecken-Elsheim zu einem offenen Konflikt gekommen, der sich in den vergangenen Tagen noch verschärft hat. Denn während die Gemeindeverwaltung die Einweihung der Hiwwelroute Stadecken-Elsheim in ihren Bericht noch mit insgesamt fünf, teilweise außergewöhnlichen Fotos von Ortsbürgermeister Barth untermalt (siehe hier), tanzen die Damen und Herren der AZ Mainz völlig aus der Reihe und haben in ihrem eigenen Artikel über die Einweihung nicht ein einziges Bild des Ortsbürgermeisters veröffentlicht. Das muss man erst einmal sacken lassen. Stattdessen unterlegen die „Ignoranten“ von der AZ ihren Bericht mit einem völlig aus dem Fokus geratenen Foto, auf dem nicht etwa der Ortsbürgermeister, sondern nur die begeisterten „Wanderer mit Genuss“ zu sehen sind, die als breiige und gesichtslose „Wandermasse“ abgelichtet und herabgewürdigt werden (siehe hier). Weiterlesen

Wer einfach nicht genug von der CDU-Kandidatin für die Bundestagswahl im September bekommen kann, hat dazu die nächste Gelegenheit am kommenden Dienstag. Zu diesem Termin lädt der Stadecken-Elsheimer Dauergast (CDU) zu einer Veranstaltung in das Weingut ihrer Parteifreundin Doll (CDU) ein, bei der zum „brandaktuellen“ Thema Stasi angebliche „Zeitzeugen deutscher Geschichte“ (CDU) auftreten. Einzelheiten und Bildmaterial zu dieser sicherlich spannenden Wahlkampfveranstaltung wird aller Wahrscheinlichkeit nach Ortsbürgermeister Barth (CDU) wieder auf der offiziellen Webseite der Gemeindeverwaltung veröffentlichen.

Es ist schon recht auffällig, wie häufig die Bundestagskandidatin Groden-Kranich (CDU) in den vergangenen Tagen in „unserer liebens- und lebenswerten Ortsgemeinde“ in Erscheinung getreten ist und dabei keine, noch so unbedeutenden Gelegenheit ausgelassen hat, für ihre Kandidatur zu werben. So oft hat man die CDU-Kandidatin für den Wahlkreises Mainz in Stadecken-Elsheim noch nie gesehen. Beispielsweise auf dem Sommerfest der Schnorressänger, wo sie sich lt. einem Bericht auf der Webseite der Gemeindeverwaltung über die ehrenamtliche Arbeit der Sänger am Zollturm informiert haben soll. Weiterlesen

Kaum haben wir unsere Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, dass Ortsbürgermeister Barth auf Fotos zur Berichterstattung über Ereignisse aus und in Verbindung mit der Ortsgemeinde nicht mehr zu sehen ist, werden wir Lügen gestraft. Auf einem Foto zur Übergabe einer Urkunde und der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten an einen „Winzer i.R.“, präsentiert sich Barth heute wieder unversehrt und in voller Größe auf einem Foto zu dem Artikel auf der Webseite der Gemeindeverwaltung. Wir geben deshalb Entwarnung und atmen auf. Weiterlesen

Mit Bestürzung haben wir gestern in der AZ Mainz ein Foto zu Gesicht bekommen, das uns beinahe den Atem verschlagen hätte. Anlass des Berichts unter der pädagogisch wertvollen Überschrift „Vorbild für die gesamte Menschheit andere Menschen“ war die Verleihung der Landesehrennadel an Elfriede Reiser aus Stadecken-Elsheim durch Landrat Schick und im Auftrag der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer. Doch so erfreulich die Ehrung, um so erschütternder das Foto. Weiterlesen

Nachdem Ortsbürgermeister Barth neulich erst in einem Artikel auf der Webseite der Gemeindeverwaltung durch Verdrehung der Tatsachen Stadecken-Elsheim zur „Welthauptstadt des Radfahrens“ hochgejubelt hat, in einem weiteren Artikel der hohe Besuch des „Stadtradeln Botschafters“ Fumpfei angekündigt wurde und sich dann ein Bericht über den „diplomatischen“ Empfang des Herrn Botschafters anschloss, haben jetzt Barth und die Gemeindeverwaltung geradezu reißerisch die Teilnahme Stadecken-Elsheims am Stadtradeln 2017 auf der Webseite bekanntgegeben, obwohl sich eigentlich kaum etwas dafür tun. Weiterlesen

Es gibt sicherlich in der Verbandsgemeinde einige Menschen, die angesichts seiner bevorstehenden Amtsniederlegung den VG-Beigeordneten Malkmus nicht mehr so richtig ernst nehmen. Grund dazu hätten zumindest alle nachdenklichen Bürgerinnen & Bürger, die das Interview gelesen haben, das Malkmus der AZ Mainz zum Wachstum der Verbandsgemeinde Nieder-Olm gegeben hat. Darin begrüßt er beinahe euphorisch den ungebrochenen Bauboom in der VG Nieder-Olm und verniedlicht wider besseres Wissen die sich aus einer solchen Entwicklung ergebenden Probleme. Weiterlesen

Während die Hobby- und Freizeit-Politiker in den Gemeindeverwaltungen einerseits bei jedem sich bietenden Anlass den Wert und die Bedeutung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit hervorzuheben und ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl des Gemeinwesens hochzujubeln, nutzen Sie andererseits jede Gelegenheit, zusätzlich zu ihren relativ hohen Aufwandsentschädigungen noch an Gelder aus der Gemeindekasse zu kommen – Entfernt von Anstand und Moral – Manchmal auch hart am Rande der Illegalität und über alle Parteigrenzen hinweg. Weiterlesen

Aus dem Forum vom 15.07.2017: „… Gespannt sind wir auch darauf (…), wie er [Barth, Anm. d. Red.], sich dieses Mal auf dem obligatorischen Gruppenfoto mit dem Jubelpaar Luedgen präsentieren wird. Körperhaltung, Mimik und Gestik wirken ja manchmal etwas aufgesetzt und gestelzt. Und zuweilen hat man auch den Eindruck, als ob Barth uneingeladen zu den Fest- und Feierlichkeiten erschienen ist und sich in letzter Sekunde ins Bild drängt.“ Aus presserechtlichen Gründen dürfen wir das Bild nicht verwenden, aber jetzt schauen Sie sich einmal dieses Foto an: Aus der AZ Mainz „Die Turnhalle ist die ‚zweite Heimat‘.“ Hat nichts mit der Flüchtlingskrise zu tun.

Kurz nachdem das Forum darüber berichtet hat, dass die SPD Stadecken-Elsheim nach der Niederlage ihres Landratskandidaten vermutlich eine Schockstarre erlitten hat (siehe hier), zeigt sie jetzt endlich wieder Regung. Auf ihrer Facebook-Seite ist zu lesen, dass „Vorstandsmitglied Kurt Zaun die Glückwünsche des SPD-Ortsvereins zur diamantenen Hochzeit von Johanna und Rudolf Luedgen am 13. Juli“ überbrachte und „dem Jubelpaar im Namen des gesamten Vorstandes zu diesem besonderen Jubiläum“ gratulierte. Weiterlesen

Medizinisch gesehen dauert eine Schockstarre nicht länger als drei Sekunden. Beim SPD-Ortsverein Stadecken-Elsheim hält dieser Zustand jedoch schon seit beinahe 3 Wochen an und es ist nicht zu erkennen, dass sich daran was ändert. Über drei Monate hinweg hat der Ortsverein auf seiner Facebook-Seite artig und solidarisch die Kandidatur des SPD Kandidaten Barbaro für das Landratsamt unterstützt und kräftig die Werbetrommel gerührt, ist dann aber am 25.06.2017 plötzlich in eine Schockstarre gefallen und hat seitdem keine Regung mehr gezeig.

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Es ist schon eine bemerkenswerte Studie, die der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) mit seinem Fahrradklima-Test 2016 durchgeführt hat. Noch bemerkenswerter ist allerdings, mit welchen Taschenspielertricks Ortsbürgermeister Barth die Tatsachen verdreht und das Ergebnis für Stadecken-Elsheim schön- und falschredet. Hemmungslos legt er sich die Zahlen und Ergebnisse so zurecht, dass Stadecken-Elsheim als das Paradies des Fahrradfahrens erscheint und man an keinem anderen Ort der Welt lieber in die Pedale treten möchte. Weitsichtig und verantwortungsvoll legt er auf der Webseite der Gemeinde dann noch oberlehrerhaft nach, dass man sich nicht ausruhen darf und es „(…) noch einiges in Stadecken-Elsheim zu verbessern gibt.“ Wir stimmen dem sofort zu, wenn damit auch seine bisher schwache Leistung als Ortsbürgermeister gemeint ist. Weiterlesen

Man kann über die Wirksamkeit der lancierten und miteinander abgestimmten Unterstützeranzeigen bei der Landratswahl am kommenden Sonntag streiten oder nicht. Fest steht jedoch, dass diese Inserate von unterirdischem, politischem Niveau sind und vor Allgemeinplätzen und Flachheiten nur so strotzen. Was in diesen Anzeigen an Wortmüll und Geschwafel abgesondert wird, geht auf keine Kuhhaut und würde jedes Phrasenschwein zum Platzen bringen. Hemmungslos wird in seichtem Gewässer gefischt und man muss sich ernsthaft fragen, ob die Kandidaten/innen und ihre Wahlhelfer/innen die Menschen im Landkreis für blöde halten. Weiterlesen

Auf den ersten Blick haben wird gedacht, dass es sich im Nachrichtenblatt Nr. 25 um eine schwarzumrandete Trauerbekundung handelt, bis wir dann gemerkt haben, dass es eine bezahlte Werbeanzeige von „Timo Eppelmann, Stadecken-Elsheim“ ist, mit der er Dorothea Schäfer unterstützen möchte. Bei was, wird nicht ausdrücklich gesagt, wohl aber, dass Eppelmann „in persönlichen Gesprächen“ erkannt hat, „dass es Ihr um die Stärkung des ländlichen Raums geht!“ Anscheinend hat Schäfer (CDU) Eppelmann (CDU) auf seinem Weingut „mit dem Turm“, der „PanoramaVinothek“ und der „EppelmannLounge“ in der „Barrique Scheune“ besucht und ihm nach einem Fachgespräch über die steuerliche Absetzung eines „SpülService“ bei Gemeindeveranstaltungen ihr politisches Credo erläutert. Weiterlesen

Als Ex-Ortsbürgermeister Müller vor 3 Jahren im Zusammenhang mit der Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Rheinhessenhalle in der Schulstraße offensichtlich in einer Art geistiger Umnachtung und permanent von einem „Mehrgenerationenhaus“ gefaselt hat und man sich heute einmal das fertiggestellte und zwischenzeitlich bewohnte Bauprojekt anschaut, dann kann man eigentlich nur noch fassungslos den Kopf schütteln: Von einem „Mehrgenerationenhaus“ ist weit und breit nichts zu sehen. Die Immobilie fällt nur durch ihr „futuristisches“ Abfallbehälter-Design auf, durch das ein ungehinderter Blick auf die abgestellten Mülltonnen freigegeben und die halbe Schulstraße verschandelt wird.  Weiterlesen

Freudestrahlend berichtet die SPD Stadecken-Elsheim jetzt im Internet, dass ihre Fraktion in der Ratssondersitzung am 09.05.2017 den Antrag gestellt hat, im Rahmen des geplanten Ausbaus der Mainzer Straße/Schulstraße eine Anhörung der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner durchzuführen. Geradezu euphorisch bejubelt sie, dass die gesamte Fraktion den Antrag unterstützt hat und Barth „nun in der Pflicht“ stehe, in der nächsten Gemeinderatssitzung „eine Anhörung mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürger (…) durchzuführen.“ So oder so ähnlich stellen wir uns Freude vor, wenn man sich nach jahrelanger Missachtung und Geringschätzung endlich dazu durchringen konnte, jemandem zu zeigen, wo der Barthel den Most holt und wo der Hammer hängt. Allerdings wäre es besser gewesen, die SPD hätte vorher nachgedacht, bevor sie zu solch einem politischen „Paukenschlag“ ausholt. Weiterlesen

Erdmännchen, Erdmaennchen, Einsam, SandWie oft haben wir eigentlich schon gesagt, dass wir von den örtlichen Polit-Darstellern in den nächsten 5-10 Jahren kein einziges Wort mehr zum Thema Umgehungsstraße Elsheim hören möchten? Wie oft! Doch anstatt unserer Forderung bedingungslos nachzukommen, steigt Ex-Ortsbürgermeister Hermann Müller plötzlich wie ein Erdmännchen aus seinem politischen Erdloch, nimmt Witterung auf und schwafelt in einem Artikel der AZ Mainz ziemlich viel dummes Zeug über das von uns zu Recht verbotene Thema – sogar mit Bild, das ihn als tatkräftigen und zupackenden Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde zeigt, bei der er offensichtlich für die Beschilderung von Straßen gerne mal aushilft. Weiterlesen

Nach jahrelangem Schmusekurs und ungetrübter Einvernehmlichkeit im Gemeinderat ist die SPD Stadecken-Elsheim in der vergangenen Woche in ihrer Hauspostille „Einblick“ die Verwaltung scharf angegangen und hat ihr Untätigkeit, Fehlverhalten, Missachtung des Gemeinderats und Verstöße gegen das Kommunalrecht vorgeworfen. Mit ihrer Kritik an der „Verwaltung“ meint die SPD übrigens Ortsbürgermeister Barth, nachdem auch sie offensichtlich bemerkt hat, dass dieser zu kooperativer Zusammenarbeit nicht in der Lage oder willens ist, seinen Pflichten gegenüber dem Gemeinderat nicht nachkommt und mit wirren Alleingängen wichtige Projekte an die Wand fährt.

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Obwohl es ihm wirklich keiner nehmen wollte, hat es sich der überforderte Ortsbürgermeister „nicht nehmen lassen“, mit den Pfadfindern des Stamm Greifenklau ihr 50-jähriges Bestehen zu feiern. Während der Engelstädter Ortsbürgermeister auf der Jubiläumsfeier schlicht die „hervorragende Arbeit“ der Pfadfinder lobte, hat es sich sein dampfplaudernder Stadecken-Elsheimer Kollege „nicht nehmen lassen“, den Wölflingen und Rovers etwas von christlichen Werten, eine untergehende Welt und die gesellschaftliche Aufgabe der Pfadfinder vorzuschwafeln: „Hier werden christliche Werte vermittelt, die in einer Zeit, wo die Welt um uns herum zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint, den jungen Menschen vermittelt – Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Nächstenliebe, die sie später in die Gesellschaft wieder einbringen.“ Hört sich zwar etwas wirr an, ist aber offensichtlich ernst gemeint. Weiterlesen

SoKrone, König, Kaiser, Royal, Lizenzfreie tief verbeugt man sich heutzutage in Stadecken-Elsheim, wenn sich der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister und Freizeit-Politiker auf dem Frühjahrsmarkt des Kreativkreis‘ Stadecken-Elsheim blicken lässt: „Um 14.00 Uhr wird Ortsbürgermeister Thomas Barth erwartet“, schreibt jetzt „R.O.-B.“ im Nachrichtenblatt und treibt damit die Spannung in der Ortsgemeinde auf den Höhepunkt. Kommt er oder kommt er nicht? Wir wissen nicht, wer sich hinter dem Kürzel „R.O.-B.“ verbirgt, aber scheinbar handelt es sich dabei um eine Person, die geistig entweder noch in den Schuhen des Feudalismus stecken geblieben ist oder die zu oft und zu tief in die Regenbogenpresse geschaut hat. Weiterlesen

Kinderkarussell, Pferdchen, KirmesWie von uns vorausgesagt, hat sich die vom nebenberuflich tätigen Ortsbürgermeister initiierte Aktion „Arbeitskreis Kerb“ als heiße Luft und das Ergebnis des aufwendigen Sitzungsmarathons als reine Lachnummer erwiesen (siehe hier). Bis auf die „revolutionäre Neuerung“, dass an beiden Standorten jetzt ein Dixi-Klo aufgestellt wird, bleibt, wie erwartet, alles beim Alten – Es gibt nichts Neues und alles geht weiter im gleichen, langweiligen Trott. Allerdings gibt es eine Sache, die uns doch neugierig gemacht hat. Weiterlesen

Bevor wir in einem unserer nächsten Berichte detailliert auf das sich anbahnende Desaster mit dem Ausbau der Mainzer-/Schulstraße eingehen, möchten wir erst einmal über ein kleines Wetterleuchten berichten, dass sich in der vergangenen Woche kurz am politischen Horizont aufgetan hat. Im Gegensatz zu LiStE, auf deren Webseite die Bürgerinnen und Bürgern immer und heute noch mit „Eine gesegnete Weihnachten und ein frohes neues Jahr“ 2017 erfreut werden und außer den Bundesligaergebnissen in diesem Jahr noch keine einzige politische Äußerung zu erkennen ist, hat sich die SPD mit einer  „Pressemitteilung zur Bürgerversammlung zum Thema Ausbau Mainzer Straße/Schulstraße“ jetzt völlig unerwartet und unverhofft zu einem lokalpolitischen Thema geäußert. Das sollte dann auch auf keinen Fall unkommentiert bleiben. Weiterlesen

Nachdem das Forum sich in der vergangenen Woche kritisch darüber geäußert hatte, dass sich die SPD Stadecken-Elsheim in ihrer Berichterstattung über die Wahl des neuen Vorstands mit keinem einzigen Wort bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für deren Arbeit bedankt hat (siehe hier), hat die SPD jetzt nachgelegt und ihre Artikel im Internet um folgende Passage ergänzt: „Edit: Selbstverständlich bedanken wir uns bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre tolle Arbeit! Es war schön, dass ihr im Vorstand dabei wart!“ Na also, es geht doch!
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Neulich ist uns eine Werbebroschüre zugegangen, in der Sie gleich auf der Titelseite behaupten, dass die Freie Wählergemeinschaft Stadecken-Elsheim

  1. „in ihren politischen Entscheidungen frei und unabhängig“ ist,
  2. „auf kommunaler Ebene im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Entscheidern“ steht und
  3. „Politik ohne Rücksicht auf die etablierten Parteien“ macht.

Abgesehen von unserem Erstaunen über Ihre doch zum Teil recht konfusen Aussagen zur kommunalen Selbstverwaltung und Ihre aufdringliche Selbstbeweihräucherung haben wir dazu mal ein paar Fragen: Weiterlesen

unter der etwas rätselhaften und geheimnisvollen Überschrift „SPD Stadecken-Elsheim mit Christian Goldschmitt und 2 weiteren Personen“ habt Ihr auf Euren Internetseiten gerade über den neu gewählten Ortsvereinsvorstand informiert. Das ist sehr nett von Euch. Wenn Ihr Euch aber schon nicht für die Verwendung der abgedroschenen Floskel zu schade seid, dass sich „der neue Vorstand (…) auf die Arbeit in den bevorstehenden zwei Jahren!“ freut, dann hättet Ihr Euch aber auch bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für deren „unermüdliche, aufopferungsvolle und richtungsweisende“ Parteiarbeit in den vergangenen 2 Jahren bedanken können. Das wäre doch das Mindeste gewesen und hätte auch der Schwafelordnung genüge getan. Weiterlesen

Es war eigentlich nicht anders zu erwarten: Sobald es eine lokalpolitische oder noch so banale Orts-Angelegenheit hergibt, plustert sich unser nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister mächtig auf und nimmt in einstudierter Politikermanier diese Nichtigkeiten zum Anlass, über Dinge zu schwadronieren, die nicht zu seinem Aufgabenbereich gehören und nach denen ihn auch keiner gefragt hat. So hat er erst jetzt wieder und im Zusammenhang mit der für Ende 2018 vorgesehenen Verbesserung des Fahrbahnbelags auf Teilen der Mainzer- und der Schulstraße den „visionären Landespolitiker“ raushängen lassen und vollmundig getönt, dass er „ein Befürworter für eine Rheinbrücke im Bereich Bingen“ sei (siehe hier). Weiterlesen

Wie in jedem Jahr hat der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister auch jetzt wieder einen Hilferuf zur Verteidigung des Rathauses gegen die Truppen des Elsheimer Carneval Vereins veröffentlicht und Mut machend, jedoch stilistisch leicht daneben, folgende, unrealistische Prognose gestellt:  „Mit Ihrer Hilfe werden wir es in diesem Jahr erstmalig schaffen und die Angreifer in die Flucht schlagen!“ Das ist u. E. sehr optimistische gedacht, denn wir sind fest davon überzeugt, dass auch in diesem Jahr der Angriff der Narren nicht abzuwehren sein wird. Das Rathaus wird mit Sicherheit von den Angreifern erobert und geschleift werden. Es ist also sinnlos, sich zur Verteidigung auf den Parkplatz der Selztalhalle zu begeben.
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„Werner Nauert prangert die Missachtung der SPD-Basis an und fordert von seiner Partei, den Bürgern mehr Orientierung bei zentralen politischen Themen zu geben.“ Deswegen tritt Werner Nauert bald als Ortsvereinsvorsitzender der SPD zurück, bleibt aber weiterhin Mitglied der Partei, obwohl die ihn „missachtet“ und ihm keine „Orientierung“ mehr gibt. Nauert will „weiter an der politischen Willensbildung und der Gestaltung der SPD mitarbeiten“ und begründet dies liebhaberisch damit, dass die SPD ihm „weiter am Herzen.“ liegeDas überrascht, denn wenn man von einer Partei so tief enttäuscht ist und sich so mies behandelt fühlt, dann legt man doch nicht nur das Amt des Ortsvereinsvorsitzenden nieder: Konsequenterweise tritt man dann doch gleich aus der Partei aus. Wie also soll man den von Nauert vollführten Spagat verstehen? Weiterlesen

Nachdem er in den vergangenen 5 Jahren ständig und bis noch vor wenigen Monaten die Sanierung gefordert hat, schlägt der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister nun eine Rolle rückwärts und plädiert plötzlich für den Abriss des Vereinsheims. Das sagt er noch nicht einmal selbst, sondern lässt von Frau Zurmühlen in der AZ Mainz vermuten, das „angesichts des desolaten Zustands des Gebäudes Abriss und Neubau sinnvoll erscheinen.“ Über Jahre hinweg wurden zwischen 400.000-500.000 € für die Sanierung in die Haushalte eingestellt. Getan wurde allerdings nichts. Jetzt tönt Barth: „Ans Vereinsheim müssen wir 2017 auf jeden Fall rangehen“, und mit „rangehen“, so sieht es offensichtlich aus, meint er „abreißen.“ Wir glauben, dass ein solch radikaler Sinneswandel mit Sicherheit auf Unvermögen bei der Planung und Konzeptionslosigkeit zurückzuführen ist. Anders ist das nicht mehr zu erklären. Weiterlesen

Auf die Leistung des mittlerweile nebenberuflich tätigen Ortsbürgermeisters angesprochen, hat man in den vergangenen Monaten immer wieder zu hören bekommen, dass Barth die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllt hätte und man bitter von ihm enttäuscht sei. Es wird häufig darauf verwiesen, dass er schon zur Hälfte seiner Amtszeit eine rabenschwarze Bilanz aufweist und durch seine abgehobene und ignorante Art bei vielen Menschen in der Gemeinde das Vertrauen verloren hat. Dies, so wird weiterhin bemängelt, gälte auch für die beiden großen Orts-Parteien, die im politischen Nirwana verschwunden seien und von denen schon lange keine lokalpolitischen Impulse mehr ausgehen würden. Aber auch von Alternativlosigkeit ist in diesem Zusammenhang oft die Rede. Weiterlesen

Der Spuk geht weiter. Wenn Sie aus Nieder-Olm kommend von der Kreuznacher Straße rechts in die Talstraße einbiegen, finden Sie nach ca. 10 Metern auf der rechten Fahrbahnseite und über eine Länge von 20 Metern eine Grenzmarkierung (Zeichen 299) für ein Halt- und Parkverbot. Warum die Markierung dort angebracht wurde und man dort nicht halten und parken darf, ist auf den ersten Blick völlig unerklärlich. Was also soll der ganze Unsinn mit der Markierung? Weiterlesen

Unglaublich! Kaum war unser Artikel über die desolate Verkehrs- & Parkraumsituation und die völlig widersinnigen Straßenmarkierungen für die hiesige Weinwirtschaft veröffentlicht (siehe hier), da erreichen uns zwei Meldungen aus der Ortsgemeinschaft, bei denen wir nicht wissen, ob wir darüber lachen oder weinen sollen. Mittlerweile muss man sich wirklich fragen, was in dieser Gemeinde alles möglich ist und ob die dafür Verantwortlichen noch bei klarem Verstand sind.   Weiterlesen

Mehr als erstaunt hat uns ein Bericht über den diesjährigen, „vorweihnachtlichen Nachmittag für Senioren in stimmungsvoller Atmosphäre“, über den sowohl auf der Webseite der Gemeinde als auch im Nachrichtenblatt Folgendes zu lesen stand: „In seinem Grußwort an die Anwesenden informierte Bürgermeister Barth über Planungen des Jahres 2017 und ging dabei vor allem auf Maßnahmen ein, die für die älteren Mitbürger von Bedeutung sind.“ Interessanterweise macht er das auf dieser Veranstaltung jedes Jahr. Weiterlesen

Als in der Gemeinderatssitzung am 02.11.2016 ein besorgter Bürger die seit langem versprochene Sanierung des maroden Vereinsheim einforderte und darauf hinwies, dass das Vereinsheim bereits abgängig sei und mit den Arbeiten schnellstmöglich begonnen werden müsse, hätte unser nebenberuflich tätiger Ortsbürgermeister eigentlich vor Scham in den Boden versinken müssen. Aber weit gefehlt. Stattdessen redete er in seiner Antwort wieder mal um den heißen Brei herum und versuchte mit einem Schwall von Allgemeinplätzen und Flachheiten von seinem Versagen abzulenken. Dabei geht es um ein Problem, für das er seit über 6 Jahren mitverantwortlich ist und zu dessen Lösung er seit Beginn seiner Amtszeit aus politisch-taktischen Gründen immer wieder auf die Bremse tritt.
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Scheinbar von allen politischen Geistern verlassen hat LiStE, die etwas seltsame „Initiative der CDU“, jetzt beschlossen, nach dem Rücktritt von Dieter Laukhardt mit einer „Doppelspitze“ und zwei Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat aufzutreten. Danach soll das CDU-Mitglied Alexandra Stabel als Fraktionsvorsitzende die CDU-Parteimitglieder vertreten, während das „gremium-erfahrene“ Nicht-CDU-Mitglied Timo Eppelmann, Vorsitzender des Bauern- und Winzervereins und Winzermeister des Weinguts mit dem „SpülService“, als weiterer Fraktionsvorsitzender den „Teil der Fraktion“ vertreten soll, „der 2009 während der Kommunalwahl für die Gemeinderatskandidatur gewonnen werden konnte.“ So etwas Schwachsinniges hat es in Rheinland-Pfalz bisher noch nie gegeben. Weiterlesen

goldengateDarauf haben wir lange gewartet. Endlich ist es soweit. Jetzt kommt Bewegung in die Sache. In einem Artikel der AZ Mainz geht der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister aus Stadecken-Elsheim endlich mal wieder ein wichtiges Projekt an. Nachdem es ihm bereits 2015 gelungen war, erfolgreich den bundesweiten Kita-Streik zu beenden (siehe hier und hier), hat er sich jetzt für den Bau einer Rheinbrücke bei Bingen ausgesprochen. Gleichzeitig mit dem Brückenbau fordert er dann noch eine Umgehungsstraße für Elsheim und den Um- und Ausbau einiger wichtiger Autobahn-Teilstrecken. Ob er demnächst auch noch den Frankfurter Flughafen mit ins Spiel bringt und die Verlegung in den Odenwald fordert, wissen wir nicht. Weiterlesen

sektglaeserWir wollten eigentlich das Kapitel Eppelmann gerade beenden, sind dann jedoch im Rahmen unserer Recherche über die großzügige Schenkung des Weingutes auf dessen Internetseite gestoßen. Was dort an Angeberei, Größenwahn, Selbstbeweihräucherung, und Überheblichkeit in unausstehlicher Penetranz von sich gegeben wird, hat mit guter Werbung nichts zu tun. Das, was auf dieser Seite an haarsträubendem und hanebüchenem Schwachsinn abgesondert wird, lässt selbst die ausgebufften und abgebrühten Werbe-Profis des Forums fassungslos die Hände über ihren Kopf zusammenschlagen. Wir sind ja selbst aus hartem Werbe-Holz geschnitzt, aber was auf der Webseite dieses Weingutes geschieht, ist eine unglaubliche Verhöhnung aller pflichtbewussten, anständigen und berufstätigen Menschen, die täglich und ohne großen Aufhebens mit Engagement, Fleiß, Können und Sorgfalt ihrer Arbeit nachgehen, ohne darüber ein einziges Wort zu verlieren. Weiterlesen

sektglaeserEine große Überraschung gab es in der Gemeinderatssitzung am 10.10.16, als die Sitzungsunterlagen für Ratsmitglieder öffentlich ausgelegt und zugänglich gemacht wurden. Die wenigen Besucherinnen und Besucher machten von diesem Angebot regen Gebrauch und konnten sich so über Beschlussvorlagen, Zuwendungsanzeigen (Spenden) sowie Voranfragen für private Bauvorhaben informieren. Es gab keine großen Überraschungen, aber um es ganz offen zu sagen, ein solches Streben nach Transparenz und Offenheit hätten wir von dieser Gemeindeverwaltung nicht erwartet. Dieses Verhalten sollte vorbildhaft für alle Ortsgemeinden der VG sein, ach, was sagen wir, für alle Gemeinden in Deutschland! Weiterlesen

spd_logoWir möchten uns nicht schon wieder über den „politischen Jahreshöhepunkt“ der Stadecken-Elsheimer SPD, dem „Kartoffelfest – Viele verschiedene Kartofellleckereien zu familienfreundlichen Preisen“, amüsieren, aber wenn diese Partei schon einmal etwas annähernd Politisches von sich gibt, sollte dies doch nicht im Verborgenen bleiben. Denn während im September-„Einblick“ das SPD-Mitglied Werner Nauert unter dem Titel „Was bewegt die Menschen in unserem Ort?“ mit seichtem Gesülze seinen wirren „Gedanken“ freien Lauf lässt, lässt in derselben Postille der SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat zum Thema Bau einer neuen Sporthalle und anderer Projekte eine Haltung erkennen, die bereits seit langem vom Forum Stadecken-Elsheim vertreten und gefordert wird. Weiterlesen

spd_logoEine sensationelle und geradezu besorgniserregende Entdeckung hat jetzt der Vorsitzende der SPD, Werner Nauert, gemacht. Unter der Überschrift „Was bewegt die Menschen in unserem Ort“ und dem Sub-Titel „Gedanken von Werner Nauert“ lässt er seinen Gedanken in der SPD-Hauspostille „EinBlick“ freien Lauf und berichtet von anonymen „Menschen“, die in unsere Gemeinde „Keile eintreiben und Schneisen (…) schlagen“ und „nicht einmal ansatzweise den Eindruck vermitteln, sich in das Gesamtgefüge einbringen zu wollen“. Diese „Menschen“, so Nauert in seinen Enthüllungen, spielen sich als „pseudomoralische Kraft“ auf und verbreiten im Internet „subtiles Gedankengut“, dem er sich „erfolgreich verweigert“ und zu dessen Lesen ihn „niemand verpflichten kann.“ Weiterlesen

fussballNachdem wir wieder einmal auf der Webseite von LiStE, der seltsamen „Initiative der CDU Stadecken-Elsheim“, waren und vergeblich nach neuen, politischen Themen und Inhalten Ausschau gehalten haben, sind wir einfach mal unter „Aktuelles“ auf „Bundesliga: Ergebnisse und Tabelle“ gegangen, um uns gleich zu Anbeginn der neuen Saison über die Ergebnisse des Spieltags zu informieren. Zu unserer großen Überraschung mussten wir dann feststellen, dass neben den Ergebnissen und der Tabelle eine Dia-Show läuft, bei der uns auf dem ersten Bild ein grimmiger Herr mit weißer Perücke entgegenblickt und wir erst einmal dachten, dass die 4. Jahreszeit schon angebrochen wäre. Weiterlesen

sicherheitsjackeWas in der ganzen Welt als völlig normal, als gang und gäbe gilt und auch keinen Menschen mehr hinter dem Ofen hervorlockt, wird in Stadecken-Elsheim mittlerweile bedenken- und maßlos von den politischen Schaumschlägern gehyped und zu einem öffentlichen Großereignis aufgeblasen. Mit dabei immer die AZ Mainz, die dem Affen gerne noch Zucker gibt (siehe hier). Dabei ist nichts anderes passiert, als dass ein Rohr verlegt und eine über 70 Jahre alte und in ihrer Kapazität nicht mehr ausreichende Wasserleitung ersetzt wurde. Das war schon alles! Weiterlesen

schuldenMittlerweile wissen wir nicht mehr, ob es Dummheit oder Dreistigkeit ist, mit der der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister über den 1. Nachtragshaushalt 2016 redet und versucht, die vorgesehene Kreditaufnahme zu kaschieren und vom Bruch seines Wahlversprechens abzulenken. Wenn man sich einmal die stümperhafte und wirre Haushaltsplanung 2016 vor Augen hält, hat man beinahe den Eindruck, dass er die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde für dumm verkaufen und ihnen einen Bären aufbinden möchte.  Weiterlesen

weinglasMan muss sich mittlerweile ernsthaft fragen, ob Ortsbürgermeister Barth die Aufgaben des Amtes überhaupt so richtig verstanden hat. Da lässt er sich unter äußerst dubiosen Umständen zu 25 Prozent und auf Kosten der Gemeinde von seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer freistellen -angeblich, um mehr Zeit für die Gemeinde zu haben- doch stattdessen tummelt er sich auf Verkaufsveranstaltung seiner Winzer-Freunde und versucht dort den Eindruck zu erwecken, als ob er an solchen Anlässen in Ausübung seines Amtes teilnehmen würde. Weiterlesen

Als am 24.01.2010 das CDU-Mitglied und Lehrer Barth an der Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm teilnahm und gegen den amtierenden Amtsinhaber Spiegler antrat, haben viele Menschen in der VG darüber den Kopf geschüttelt und sich ungläubig gefragt, welche Beweggründe den Herausforderer zu seiner Bewerbung bewogen haben könnten. Nun erlaubt es unser freiheitlich-demokratisches Gesellschaftssystem, dass, mit wenigen Einschränkungen, sich jeder und ohne den Nachweis einer Qualifikation um ein politisches Amt oder eine Funktion in einer Verwaltung bewerben kann. Es steht auch außer Zweifel, dass die Arbeit eines Lehrers mit sehr viel Stress verbunden ist und man könnte verstehen, dass sich jemand mit dieser Belastung überfordert fühlt und nach einer anderen beruflichen Tätigkeit Ausschau hält. Das dies jedoch jemand tut, dem für das Amt eines hauptberuflich tätigen Bürgermeisters einer VG jedwede verwaltungstechnische Kompetenz fehlt und der noch nicht einmal die minimalsten, spezifischen Voraussetzungen für die Ausübung eines solchen Amtes mit sich bringt, hat dennoch zu großer Verwunderung geführt. Weiterlesen

im Nachrichtenblatt Nr. 30 haben wir mit großem Interesse Ihren Bericht über „Wilgefortis – die starke Frau“ und eine „ausgesprochen merkwürdigen Plastik“ gelesen. In dem spannenden und interessanten Artikel erläutern Sie, dass diese Plastik „Ausdruck des sogenannten Wilgefortiskultes [ist], der erst 1974 von der kath. Kirche als offiziell erloschen bekundet wurde.“

So weit, so gut. Aber hätten Sie nicht auch ein bisschen detaillierter darlegen können, warum, und mit Verlaub, dieser ganze Humbug von der kath. Kirche erst 1974 als beendet erklärt wurde? Und was sollen wir unter als „erloschen bekundet“ verstehen? Hatte die kath. Kirche 1974 und nach über 16-Hundert Jahren endlich eingesehen, diesen Schwachsinn ihren Mitgliedern nicht mehr zumuten zu können? Und sollte es im letzten Satz Ihres Artikels anstatt „Region nicht besser „Religion“ heißen und wegen der historischen Wahrheit der Bezug zum 200-jährigen Rheinhessenjubiläum nicht ganz entfallen?

Wir bitten wir um baldige Aufklärung und erwarten, dass demnächst der Fall und die „Erlöschung“ weiterer Kulte und Dogmen der kath. Kirche von Ihnen spannend und detailliert kommentiert werden.

umgehungsstrassen Wenn jetzt die Bürgerinitiative Umgehungsstraßen Stadecken-Elsheim e.V. reaktiviert wurde und sich für den Bau der Umgehungsstraßen einsetzt (siehe hier), dann ist dieses Engagement ausgesprochen lobenswert und verdient Respekt. Wenn sich jedoch die lokalen und kommunalen Berufs- und Freizeitpolitiker wieder auf den fahrenden Zug schwingen und bei Veranstaltungen der Bürgerinitiative oder sonstigen Gelegenheiten die altbekannten Phrasen und Flachheiten dreschen, dann ist dies nicht nur peinlich, sondern mittlerweile auch unerträglich. Weiterlesen

aeskulapIISolange  die Kassenärztliche Vereinigung (KV) alleine darüber entscheidet, wieviel Kassenärzte sich in dem von ihr festgelegten Bedarfsgebiet niederlassen dürfen, haben Städte und Gemeinden bei der Ansiedlung von Ärzten keinen oder nur einen indirekten Einfluss auf die Niederlassungsgenehmigung. Über Art und Anzahl der niedergelassenen Kassenärzte entscheidet allein die KV. Umso verwunderlicher ist es, dass sich seit dem Wegzug von Frau Dr. Geiß die beiden Ortsbürgermeister immer so gewaltig aufgeblasen und versucht haben, bei den Bürgerinnen und Bürgern den Eindruck zu erwecken, dass für die Nachfolge bereits alles in trockenen Tüchern sei und der Eröffnung einer zweiten allgemeinärztlichen Praxis in Stadecken-Elsheim nichts mehr im Weg stände. Weiterlesen

haengematteVielleicht ist auch Ihnen schon aufgefallen, dass das Forum bereits mehrfach über die vielen Schließungen der Gemeindeverwaltung und den häufigen Ausfall der Sprechstunde des Ortsbürgermeisters berichtet hat. „Sommerpause“ heißt es gerade wieder, die Gemeindeverwaltung ist demnächst für über 3 Wochen geschlossen. Nun sind der Ausfall einer Sprechstunde oder eine geschlossene Gemeindeverwaltung eigentlich nicht besonders erwähnenswert. Wenn jedoch, wie beim aktuellen Mandatsträger, die Sprechstunden so häufig nicht stattfinden und die Menschen so oft vor verschlossenen Rathaustüren stehen, dann darf man sich schon fragen, ob Barth seine Aufgabe als Ortsbürgermeister nicht ernst genug nimmt und er in der Rheinhessischen Toscana zu sehr dem „Dolce Vita“ frönt. Denn feiern, denkt man an seinem Hype um die rheinhessische Weinkönigin, tut er ja ganz gerne. Weiterlesen

Wir hätten beinahe unseren Augen nicht getraut, als wir jetzt in der AZ Mainz unter der Überschrift CDU will die Natur stärker schützen lesen mussten, dass ein im Verbandsgemeinderat tätiges CDU-Trio sich jetzt dafür einsetzt, „Naturschutz, Landschaftspflege und Erholungsvorsorge mehr in den Mittelpunkt der politischen Diskussion zu rücken und damit den unbebauten Freiräumen im Innen- und Außenbereich einen höheren Stellenwert bei allen Entscheidungen zu geben.“ Unterstrichen wird dieser Witz noch durch die abgedroschene und kaum noch zu ertragende Phrase, „Wir wollen und müssen das diskutieren.“ Mitglied dieses Trio-Naturale ist überraschenderweise auch Ex-Ortsbürgermeister Hermann Müller, der sich offenbar einer gründlichen Gehirnwäsche unterzogen hat. Weiterlesen

schulwieseVIINachdem die VG als Schulträger und die Schulgemeinschaft dem „überforderten“ Ortsbürgermeister seine Grenzen aufgezeigt und die wirre Idee vom Bau einer Sporthalle auf der Schulwiese abgelehnt haben, scheint jetzt endlich auch der Gemeinderat aus seinem Tiefschlaf erwacht zu sein und nimmt Stellung. Während wir sonst nie so recht wussten, über welchem Schwach- und Unsinn wir nach einer Gemeinderatssitzung zuerst berichten sollten, scheint das nach der Ratssitzung am 20.06.16 etwas anders. Denn der Gemeinderat präsentiert sich plötzlich als ein Gremium, das die Gemeindeordnung kennt und sich seiner Aufgaben und Verantwortung bewusst ist. Das ist doch was. Weiterlesen