Ortsbürgermeister Barth an vorderster Stelle im Vereinsheim-Bremserhäuschen.

Wenn am 28. August die Sommerferien zu Ende gehen, warten die Menschen in der Ortsgemeinde sicherlich mit Spannung darauf, ob, wie versprochen, von der Verwaltung ein Sanierungsplan für das marode Vereinsheim vorgelegt wird. „In den Sommerferien müsse der Sanierungsplan fertig sein, damit die Kosten im Nachtragshaushalt ausgewiesen werden könnten“, so der „überforderte“ Ortsbürgermeister in einem Artikel der AZ-Mainz vom 10.06.16. Und in der Gemeinderatssitzung am 20.06.16 verkündete Barth vollmundig, dass diese Maßnahme nun nach fünf Jahren der Diskussion endlich ins Rollen kommt.“ Doch was kann man angesichts des mehr als peinlichen Vorhabens, eine neue Sporthalle ausgerechnet und gegen alle Widerstände auf der Schulwiese zu bauen, von solchen Versprechungen eigentlich noch halten.

Wir sind immer wieder verwundert darüber, wenn Barth permanent etwas „fordert“, ohne auch nur ansatzweise anzudeuten, wem er diese Forderung stellt oder wer dieser Forderung nachkommen muss. Das gehört zu seinen rhetorischen Verwirrspielchen. Denn wenn er jetzt fordert, dass der Sanierungsplan in den Sommerferien fertig sein müsse, dann ist dies eine Forderung an sich selbst, denn es ist allein Barth, der dieser Forderung nachkommen und einen Sanierungsplan vorlegen muss. Aufgrund der skandalösen Vorgänge um den Bau der Sporthalle auf der Schulwiese, bezweifeln wir mittlerweile, dass ihm das so richtig bewusst ist.

Wir hatten bereits in einem anderen Beitrag darauf hingewiesen, dass vor geraumer Zeit an den Beigeordneten Ruf bereits Gelder für Architektenleistungen geflossen sind und fragen uns deshalb, für welche Leistungen dieses Geld ausgezahlt wurde, wenn erst jetzt ein Sanierungskonzept für das Vereinsheim entwickelt wird. Wir waren bisher der Meinung, dass dieses Geld an Herrn Ruf für die Erstellung eines Sanierungskonzepts gezahlt wurde. Auch sind im Haushalt 2016 für die Sanierung des Vereinsheim von Barth selbst 500.000,00 € eingestellt worden. Warum jetzt noch Kosten im Nachtragshaushalt ausgewiesen werden sollen, versteht kein Mensch.

Umso ärgerlicher ist es, wenn Barth dann noch versucht, sich in dem gesamten Wirrwarr noch als sogenannter „Macher & Zupacker“ zu präsentieren, obwohl er in dieser Angelegenheit als Fraktionsvorsitzender der CDU im Gemeinderat über 5 Jahre hinweg an vorderster Stelle im Bremserhäuschen saß und gemeinsam mit seinem Vorgänger Müller die Vereine mit leeren Versprechungen hingehalten hat. Seit über 2 Jahren hatte er jetzt Zeit gehabt, sich um dieses Problem zu kümmern. Und nichts ist passiert. Es scheint so, als ob der ehrenamtlich tätige Ortsbürgermeister bereits mit der simplen Sanierung eines  Vereinsheims überfordert ist. Jetzt tut er so, als ob er „die Faxen dicke“ hätte und tönt lautsprecherisch, dass die Sanierung „jetzt dringend in Angriff genommen werden“ soll und die Maßnahme nach fünf Jahren der Diskussion nun endlich ins Rollen kommt.

Scheinheiliger und unglaubwürdiger geht’s eigentlich nimmer. Es heißt, Gottes Wege und die einer Verwaltung sind unergründlich. Was jedoch seit der Amtsübernahme von Ortsbürgermeister Barth in dieser Verwaltung geschieht, scheint selbst Gott unergründlich.

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