Entfernt von Anstand und Moral – Hart am Rande der Legalität.

Während die Hobby- und Freizeit-Politiker in den Gemeindeverwaltungen einerseits bei jedem sich bietenden Anlass den Wert und die Bedeutung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit hervorzuheben und ihren unermüdlichen Einsatz zum Wohl des Gemeinwesens hochzujubeln, nutzen Sie andererseits jede Gelegenheit, zusätzlich zu ihren relativ hohen Aufwandsentschädigungen noch an Gelder aus der Gemeindekasse zu kommen – Entfernt von Anstand und Moral – Manchmal auch hart am Rande der Legalität und über alle Parteigrenzen hinweg. Weiterlesen

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Selbsterfüllende Prophezeihung: Die unglaubliche Macht des Wollens.

Aus dem Forum vom 15.07.2017: „… Gespannt sind wir auch darauf (…), wie er [Barth, Anm. d. Red.], sich dieses Mal auf dem obligatorischen Gruppenfoto mit dem Jubelpaar Luedgen präsentieren wird. Körperhaltung, Mimik und Gestik wirken ja manchmal etwas aufgesetzt und gestelzt. Und zuweilen hat man auch den Eindruck, als ob Barth uneingeladen zu den Fest- und Feierlichkeiten erschienen ist und sich in letzter Sekunde ins Bild drängt.“ Aus presserechtlichen Gründen dürfen wir das Bild nicht verwenden, aber jetzt schauen Sie sich einmal dieses Foto an: Aus der AZ Mainz „Die Turnhalle ist die ‚zweite Heimat‘.“ Hat nichts mit der Flüchtlingskrise zu tun.

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Forum wegen übler Nachrede angezeigt.

Ex-Ortsbürgermeister Hermann Müller hat das Forum wegen übler Nachrede nach § 186 StGB angezeigt. Anlass ist eine Artikel des Forums vom 12.05.2017, in dem Folgendes angemerkt wurde:
„Falls Sie sich an Müller nicht mehr so recht erinnern sollten: Es ist der Ex-Ortsbürgermeister Müller, der mit abgedroschenen Phrasen wie „Frag nicht, was die Gemeinde für Dich, sondern frag Dich, was Du für die Gemeinde tun kannst“ den JFK gegeben und sich dennoch zum Ende seiner Amtszeit nicht geniert hat, sich für einen nie nachgewiesenen Verdienstausfall mit monatlich 900,00 € aus der Gemeindekasse zu bedienen.“
Das Forum hat die Unterlagen zur Belegung dieser Aussage an die Untersuchungsbehörden geschickt und wird über den weiteren Verlauf der Anzeige berichten.

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Korrektur: SPD Ortsverein beendet Schockstarre.

Kurz nachdem das Forum darüber berichtet hat, dass die SPD Stadecken-Elsheim nach der Niederlage ihres Landratskandidaten vermutlich eine Schockstarre erlitten hat (siehe hier), zeigt sie jetzt endlich wieder Regung. Auf ihrer Facebook-Seite ist zu lesen, dass „Vorstandsmitglied Kurt Zaun die Glückwünsche des SPD-Ortsvereins zur diamantenen Hochzeit von Johanna und Rudolf Luedgen am 13. Juli“ überbrachte und „dem Jubelpaar im Namen des gesamten Vorstandes zu diesem besonderen Jubiläum“ gratulierte. Weiterlesen

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SPD-Ortsverein in Schockstarre – Keine Regung mehr.

Medizinisch gesehen dauert eine Schockstarre nicht länger als drei Sekunden. Beim SPD-Ortsverein Stadecken-Elsheim hält dieser Zustand jedoch schon seit beinahe 3 Wochen an und es ist nicht zu erkennen, dass sich daran was ändert. Über drei Monate hinweg hat der Ortsverein auf seiner Facebook-Seite artig und solidarisch die Kandidatur des SPD Kandidaten Barbaro für das Landratsamt unterstützt und kräftig die Werbetrommel gerührt, ist dann aber am 25.06.2017 plötzlich in eine Schockstarre gefallen und hat seitdem keine Regung mehr gezeig.

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Ortsbürgermeister Barth vom 19.07 – 08.08.2017 in Ferien. Aber wo sind die 3 Beigeordneten?

Auch wenn er zu 25 Prozent von seiner Arbeit freigestellt ist, hat es auch ein Lehrer mal verdient, ausgiebig Urlaub zu machen. Zumal, wenn er sich als ehrenamtlich tätiger Ortsbürgermeister noch Tag und Nacht für die Menschen in seiner Ortsgemeinde aufopfert. So ist eigentlich nichts dagegen einzuwenden, dass Ortsbürgermeister Barth vom 19.07. bis einschließlich 08.08.2017 seine Sprechstunden ausfallen lässt und sich von Last und Bürde seines Berufs und des Ehrenamtes erholen kann. Aber wo sind die 3 Beigeordneten, die gemäß Gemeindeordnung extra dazu gewählt werden, den Ortsbürgermeister in seiner Abwesenheit zu vertreten? Weiterlesen

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„Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!“ – Taschenspielertricks des Ortsbürgermeisters.

Es ist schon eine bemerkenswerte Studie, die der ADFC (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) mit seinem Fahrradklima-Test 2016 durchgeführt hat. Noch bemerkenswerter ist allerdings, mit welchen Taschenspielertricks Ortsbürgermeister Barth die Tatsachen verdreht und das Ergebnis für Stadecken-Elsheim schön- und falschredet. Hemmungslos legt er sich die Zahlen und Ergebnisse so zurecht, dass Stadecken-Elsheim als das Paradies des Fahrradfahrens erscheint und man an keinem anderen Ort der Welt lieber in die Pedale treten möchte. Weitsichtig und verantwortungsvoll legt er auf der Webseite der Gemeinde dann noch oberlehrerhaft nach, dass man sich nicht ausruhen darf und es „(…) noch einiges in Stadecken-Elsheim zu verbessern gibt.“ Wir stimmen dem sofort zu, wenn damit auch seine bisher schwache Leistung als Ortsbürgermeister gemeint ist. Weiterlesen

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Geschafft! Barth übernimmt Halbtagsstelle im Landtag.

Geschafft! Ein Traum geht in Erfüllung. Ohne eigenes Dazutun ist dem ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeister jetzt eine Stelle im Landtag zugefallen, die er im Gegensatz zu den meisten seiner Kolleginnen und Kollegen jedoch nur zur Hälfte ausfüllen wird. Als B-Kandidat ist es Barth damit auch endlich gelungen, seinen offenbar ungeliebten Beruf als Lehrer aufzugeben und sein Geld ausschließlich in der Politik zu verdienen. Und falls mal etwas schiefgehen sollte, gilt das Rücknahmerecht und er muss als Beamter wieder in seine alte Position übernommen werden. Sollten Sie bei Opel oder Schott arbeiten, gilt diese Regelung allerdings nicht. Weiterlesen

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Ladezone in Altenborngasse kommt vor Kreisrechtsausschuss.

Die Verbandsgemeindeverwaltung Nieder-Olm als verantwortliche Straßenverkehrsbehörde hat jetzt mitgeteilt, dass Sie dem Widerspruch gegen die Errichtung einer Ladezone in der Altenborngasse nicht abhelfen kann und die Angelegenheit zur Entscheidung an den Kreisrechtsausschuss des Landkreises Mainz-Bingen weitergeleitet hat. Weiterlesen

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Ortsbürgermeister Barth wegen Betrugsverdachts angezeigt – Staatsanwaltschaft Mainz ermittelt.

Aufgrund ungeklärter Vorgänge und der Annahme, dass der ehrenamtlich tätige Ortsbürgermeister von Stadecken-Elsheim ungerechtfertigte Zahlungen für den Ersatz eines permanenten Verdienstausfalls erhält, ist Thomas Barth jetzt bei der Staatsanwaltschaft Mainz wegen Betrugs angezeigt worden. Barth lässt sich seit Mai 2015 neben seiner monatlichen Aufwandsentschädigung von ca. 2.000,00 € für einen von ihm nicht nachgewiesenen Verdienstausfall jährlich ca. 16.800,00 € aus der Gemeindekasse zahlen. Die Zahlungen sollen bis zum Ende seiner Amtszeit in 2019 laufen. Weiterlesen

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Kaum zu glauben: Be- und Entladezone frei Haus.

Wenn man sich einmal eine Tragikomödie aus der Rubrik Dreistigkeit und Anmaßung anschauen möchte, dann sollte man sich vor das Grundstück in der Altenborngasse 5 begeben und sich dort einmal umschauen. Wir haben bereits mehrfach über die inakzeptablen Vorgänge in diesen Bereich berichtet (siehe hier, hier, hier, hier und hier) und möchten auf der Liegenschaftskarte des Geoportals mit dem dortigen Vermessungs-Tool die skandalöse Situation noch einmal nachzeichnen und verdeutlichen. Weiterlesen

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Fischen in seichtem Gewässer – Landratswahlkampf für Blöde.

Man kann über die Wirksamkeit der lancierten und miteinander abgestimmten Unterstützeranzeigen bei der Landratswahl am kommenden Sonntag streiten oder nicht. Fest steht jedoch, dass diese Inserate von unterirdischem, politischem Niveau sind und vor Allgemeinplätzen und Flachheiten nur so strotzen. Was in diesen Anzeigen an Wortmüll und Geschwafel abgesondert wird, geht auf keine Kuhhaut und würde jedes Phrasenschwein zum Platzen bringen. Hemmungslos wird in seichtem Gewässer gefischt und man muss sich ernsthaft fragen, ob die Kandidaten/innen und ihre Wahlhelfer/innen die Menschen im Landkreis für blöde halten. Weiterlesen

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Der „Herr über Rebstöcke und Fässer!“ – Kaum noch (er)tragbar.

Auf den ersten Blick haben wird gedacht, dass es sich im Nachrichtenblatt Nr. 25 um eine schwarzumrandete Trauerbekundung handelt, bis wir dann gemerkt haben, dass es eine bezahlte Werbeanzeige von „Timo Eppelmann, Stadecken-Elsheim“ ist, mit der er Dorothea Schäfer unterstützen möchte. Bei was, wird nicht ausdrücklich gesagt, wohl aber, dass Eppelmann „in persönlichen Gesprächen“ erkannt hat, „dass es Ihr um die Stärkung des ländlichen Raums geht!“ Anscheinend hat Schäfer (CDU) Eppelmann (CDU) auf seinem Weingut „mit dem Turm“, der „PanoramaVinothek“ und der „EppelmannLounge“ in der „Barrique Scheune“ besucht und ihm nach einem Fachgespräch über die steuerliche Absetzung eines „SpülService“ bei Gemeindeveranstaltungen ihr politisches Credo erläutert. Weiterlesen

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Es bewegt sich was – Oder auch nicht.

Nach biblisch langen, 7 dürren Jahren scheint jetzt endlich Bewegung in die Renovierung/den Bau des dringend benötigten Vereinsheims zu kommen. 7 Jahre lang hat der Gemeinderat das Projekt vor sich her- und immer wieder auf den St. Nimmerleinstag geschoben. Ursprünglich wurden für die Renovierung 500.000 € in den Gemeindehaushalt eingestellt. Nachdem sich jedoch in keinem Jahr eine einzige Hand für die Renovierung des maroden Vereinsheims gerührt hat, wurden diese Gelder regelmäßig in den Haushalt des folgenden Jahres übertragen. Einleuchtende Gründe für dieses sonderbare Finanzverhalten und die 7-jährige Untätigkeit wurden nie genannt. In 2013 hat der Rat sogar noch Honorarkosten für die Renovierungsplanung durch das Gemeinderatsmitglied Ruf genehmigt. Passiert ist nichts.
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Ortsbürgermeister gefährdet Bau der Rheinhessen-Sternwarte in Stadecken-Elsheim.

Wir lassen für den Moment einfach mal beiseite, dass sich der Bauern- und Winzerverein erwartungsgemäß gegen den Bau der Rheinhessen-Sternwarte auf dem Gelände des historischen Wasserhäuschens ausgesprochen hat und mit allen Mitteln versucht, das Projekt zu torpedieren. Das gefällt vielen Bürgerinnen & Bürgern nicht – auch uns nicht. Was uns jedoch auch nicht gefällt, ist die Tatsache, dass die Astronomische Arbeitsgemeinschaft jetzt mit dem Projekt Rheinhessen-Sternwarte im Landkreis hausieren geht und offensichtlich versucht, eine Ortsgemeinde gegen die andere auszuspielen. Wenn, bis auf ein paar ewig gestrige Weinbauern, der größte Teil der Menschen in Stadecken-Elsheim, der Gemeinderat und auch die VG Nieder-Olm geschlossen hinter dem Bau der Sternwarte stehen, dann ist es nicht nachvollziehbar, warum die AAG in der nächsten Woche dem Gemeinderat von Zornheim ihre Pläne präsentiert und dieses Vorhaben geschickt durch die AZ Mainz lancieren lässt.

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Verwaltung eiert rum. – Bürgerinnen & Bürger zeigen klare Kante.

Nachdem auch im Nachrichtenblatt bis heute keinerlei Informationen über die Gemeinderats-Sondersitzung am 09.05.2017 zum Ausbau der Mainzer Straße/Schulstraße zu finden waren, hat der überforderte Ortsbürgermeister jetzt endlich das Sitzungsprotokoll veröffentlicht – mit Erstellungsdatum 10.05.2017 (sic!). Offensichtlich hat Barth es noch in der Nacht nach der Sitzung geschrieben und erst einmal über 4 Wochen zurückgehalten, um abzuwarten, wie sich der Wind dreht. Man fragt sich, ob hinter solchen Tricksereien Absicht steckt oder ob Barth einfach nur keine Lust hat, seinen Amtspflichten nachzukommen. Sei´s drum, wir möchten noch einmal auf den Einsatz und die Mitarbeit der Bürgerinnen & Bürger eingehen, bei denen sich insbesondere die BI Umgehungsstraßen hervorgetan hat. Weiterlesen

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„Gemeinsam bauen und wohnen.“ – Getrennt schwafeln und schwadronieren.

Als Ex-Ortsbürgermeister Müller vor 3 Jahren im Zusammenhang mit der Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Rheinhessenhalle in der Schulstraße offensichtlich in einer Art geistiger Umnachtung und permanent von einem „Mehrgenerationenhaus“ gefaselt hat und man sich heute einmal das fertiggestellte und zwischenzeitlich bewohnte Bauprojekt anschaut, dann kann man eigentlich nur noch fassungslos den Kopf schütteln: Von einem „Mehrgenerationenhaus“ ist weit und breit nichts zu sehen. Die Immobilie fällt nur durch ihr „futuristisches“ Abfallbehälter-Design auf, durch das ein ungehinderter Blick auf die abgestellten Mülltonnen freigegeben und die halbe Schulstraße verschandelt wird.  Weiterlesen

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Info-Broschüre des Forum Stadecken-Elsheim.

Der immer stärker werdende Zuspruch für das ehrenamtliche Engagement des Forums hat uns jetzt veranlasst, eine 2-seitige Info-Broschüre an alle Haushalte in Stadecken-Elsheim zu verteilen. Mit dem Flyer informieren wir über unsere Arbeit und weisen die Bürgerinnen und Bürger darauf hin, im Internet über unsere Aktivitäten zu verfolgen und die Möglichkeit zur Teilnahme am Geschehen und zum Dialog zu nutzen. Die Broschüre finden Sie hier.

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Barth hält Informationen zurück – Immer noch kein Protokoll über Einwohnerversammlung und Ratssondersitzung.

Ob es notwendig ist und zu den Aufgaben eines Ortsbürgermeister zählt, an ganztägigen Ausflügen von Seniorinnen und Senioren teilzunehmen und dort zu kellnern, mag dahingestellt sein. Wenn dadurch jedoch, und so sieht es offensichtlich aus, die Zeit für die Durchführung wichtiger Aufgaben fehlt, dass muss sich unser partyfreudiger Ortsbürgermeister auch einmal fragen lassen, ob er die Aufgaben seines Ehrenamtes vernünftig einzuschätzen weiß und die Amtsprioritäten richtig setzt. Denn anstatt einen vergnüglichen Ausflugstag mit den Alten unserer Gemeinde zu verbringen, hätte er besser mal in seinem Amtssessel  genommen und an seinem italienischen Schreibtisch das Protokoll über die Einwohnerversammlung am 28.03.2017 und die Gemeinderatssitzung am 09.05.2017 angefertigt. Das ist bis heute noch nicht geschehen und lässt vermuten, dass er den Bürgerinnen und Bürgern wieder einmal wichtige Informationen vorenthalten oder vielleicht wieder einmal seine eigenen, wirren Vorstellungen durchsetzen möchte. Weiterlesen

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Kommentare zu: Wie erwartet: Bauern- und Winzerverein schießt aus vollem (Fern)Rohren gegen geplante Sternwarte.

  • Moment,
    also man kann sich ja durchaus kritisch mit „den Weinbauern“ auseinandersetzen, jedoch gehen die herabwürdigenden Äußerungen in den Kommentaren hier doch ein Stück zu weit und im Namen der AAG möchte ich mich davon distanzieren.

    Zu erwähnen ist, dass selbst der von „mit über einem Drittel“ Winzeranteil „dominierte“ Gemeinderat der Bauvoranfrage zur Sternwarte mit großer Mehrheit zugestimmt hat.

    Deshalb ist die Aussage „die Weinbauern“ und „die Winzer“ eine ziemliche Pauschalisierung. Nicht jeder Weinbauer in Stadecken-Elsheim ist innovationsresistent.
    Diejenigen, die den Artikel in der AZ lancierten, gehören hier offenbar zu einer unzufriedenen Minderheit, die ihre Belange nicht ausreichend berücksichtigt sehen. Das wundert mich jedoch, denn ich gebe mir redliche Mühe immer zu Gesprächen bereit zu stehen (Das letzte Gespräch in der Gemeinde mit einem der drei Herren war am 17.5.) und nach Lösungen für die Wegeproblematik zu suchen. Eigentlich waren wir da auch alle gemeinsam auf einem guten Weg und haben Vorschläge gemacht und waren kompromissbereit. Leider ist davon im AZ-Artikel aber gar nicht die Rede.

    Müller-Thurgausagt:

    man sollte doch Winzer nicht geistig überfordern und zu viel von diesem Berufsstand erwarten: Schon einmal davon gehört, dass in der Berufsschule Physik geschweige denn Astronomie durchgenommen wird? Ein Winzer muss doch noch nicht einmal Abitur haben. Auf diesem niedrigen Level befinden wir uns doch hier. Der örtliche Winzerverband hat sich gerade dazu durchgerungen, dass die Erde keine Scheibe mehr ist, da soll doch nicht eine Sternwarte an ihrem geozentrischen Weltbild rütteln.

    Forum-Redaktion sagt:

    Wir möchten eigentlich das von uns angesprochene Problem nicht auf das Bildungsniveau der Mitglieder des Bauern- und Winzervereins reduzieren. Das wäre der Bedeutung der Angelegenheit nicht angemessen. Ob die Weinbauern und Winzer in Stadecken-Elsheim Abitur oder gar eine akademische Ausbildung haben, spielt für eine objektive gesellschaftspolitische Bewertung und die lokalen Aktionen dieser Berufsgruppe keine Rolle.

    Wir wissen, dass es unabhängig von der Schulbildung oder sonstiger Qualifikationen unter den Mitgliedern des Bauern und Winzervereins aufgeschlossene und fortschrittlich denkende Mitglieder gibt, die nicht allein auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind, sich als integrierter und gleichberechtigter Bestandteil der Bürgerschaft verstehen und ihrer Verantwortung gerecht werden.

    Demgegenüber steht eine kleine, abgehobene Minderheit von Wichtigtuern dieser Berufsgruppe, die ihre gesellschaftliche und wirtschaftliche Bedeutung für die Ortsgemeinde völlig überschätzt und die irre Vorstellung vertritt, den Bürgerinnen und Bürger vorschreiben zu können, was in dieser Gemeinde zu geschehen hat. Das geht schon seit Jahrzehnten so und ist einer der Gründe dafür, warum diese Damen und Herren mit über einem Drittel den Gemeinderat dominieren. Eine solche Konstellation widerspricht dem demokratischen Prinzip und ist schädlich für die Allgemeinheit.

    Einfacher Bürgersagt:

    Kurze Frage als Nicht-Astronom: Warum braucht Stadecken-Elsheim eine Sternwarte? Mehr Steuereinnahmen? Eher nicht. Dafür mehr Verkehr. Gut, als Ausgleich für das entstehende Verkehrschaos im Zuge der Sanierung der Mainzer Straße wäre das zumindest ein fairer „Ausgleich“ für den OT Stadecken.

  • Goldfasan sagt:

    Die Spinner sollen sich um ihren Wein kümmern und nicht alles blockieren. Stadecken-Elsheim braucht die Sternwarte. Das geht doch die Winzer nichts an.

  • Flegar sagt:

    „Es muss ein Bebauungsplan her, und zwar einer, den die Astronomische Arbeitsgemeinschaft zahlt. “

    Man kann es auch anders definieren: Bezahlen soll der, der einen Bebauungsplan fordert. Also dieser dubiose Winzerverein, der nicht im Vereinsregister RhLpf zu finden ist.

    „Sprecher der Aufbaugemeinschaft“

    Von welcher Aufbaugemeinschaft ist denn Herr Beck? Welche Gemeinschaft steckt dahinter – oder ist das eine private Aufbaugemeinschaft, bestehend aus drei Winzern?

    „Privilegierte Baumaßnahmen können außerorts auch ohne Bebauungsplan unter besonderen Voraussetzungen verwirklicht werden, Beispiele sind Aussiedlerhöfe und landwirtschaftlich genutzte Hallen.“

    Zählen zu den privilegierten Baumaßnahmen auch Aussiedlerhöfe, die teilweise vermietet werden und Gästezimmer anbieten? Hat da die Bauverwaltung geschlafen oder waren da die Weinpräsente ausreichend genug?

    • Forum-Redaktion sagt:

      Wir haben auch erst gedacht, dass es sich bei der Aufbaugesellschaft um einen Geheimbund wie die Freimaurerloge P2 im Vatikan handelt, bis wir herausgefunden haben, dass diese seltsame Organisation eine Anstalt des öffentlichen Rechts ist, die auf der Grundlage des WAG (Weinbergsaufbaugesetz RLP, gibt es nur in RLP, kennt kein Mensch), ebenso wie der Bauern- und Winzerverein verdeckt und im Hintergrund agiert und sich um alle Angelegenheit der Weinbergsbesitzer in Stadecken-Elsheim, insbesondere um die Flurbereinigung und die Reblausbekämpfung kümmert. Natürlich werden auch die Aktivitäten der Aufbaugesellschaft kräftig mit Steuergeldern subventioniert.

      Ob die Bauaufsichtsbehörde in Ingelheim geschlafen hat oder ob da einige Fuder Wein geflossen sind, wissen wir natürlich nicht. Aber es ist doch schon arg seltsam, dass im Außenbereich der Gemeinde zahlreiche Ferienwohnungen und prachtvolle Wohnhäuser von Aussiedlern entstanden sind, in denen noch nie ein Aussiedler und noch nicht an einem einzigen Tag ihres Bestehens ein Gegenstand zur Herstellung von landwirtschaftlichen Produkten gesichtet wurde. Und einem gemeinnützigen Verein wie der Astronomischen Arbeitsgemeinschaft wird dann der Bau einer Toilette verweigert. Da fasst man sich nur noch fassungslos an den Kopf.

  • Hans Dietrich Euler sagt:

    Es wäre sehr traurig, wenn so ein himmlisches Projekt wie die Sternwarte von egoistischen und dummen Bauern verhindert werden würde.

  • Saturno sagt:

    Es wäre für Stadecken-Elsheim ein großer Gewinn, wenn sich die Sternwarte hier niederlassen könnte. Ich fände es sehr schade, wenn das Projekt wegen solcher Wutbürger, die hier im Ort ohnehin schon das Paradies haben, nicht realisiert wird.

    • Forum-Redaktion sagt:

      Das sind keine Wutbürger. Die könnte man ja noch verstehen. Das hier sind abgehobene Wichtigtuer, die viel zu lange von der Gemeindeverwaltung gepampert wurden und nur ihren eigenen Vorteil im Auge haben.

 

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Wie erwartet: Bauern- und Winzerverein schießt aus vollem (Fern)Rohr gegen geplante Sternwarte.

Wie nicht anders zu erwarten, hat der Bauern- und Winzerverein Stadecken-Elsheim jetzt zum Sturm gegen die geplante Sternwarte geblasen und in einem Artikel der AZ Mainz verräterisch einen Bebauungsplan für das Projekt „gefordert.“ Als ob wir es bereits geahnt hätten, haben wir schon 2014 unter den Titel „Still ruht der See – Guckt Stadecken-Elsheim durch die Röhre?“ und 1 Jahr später unter  „Sternwarte auf der Kippe? – Noch kein grünes Licht vom Bauern- und Winzerverein? parodistisch auf die Machenschaften dieses dubiosen Vereins hingewiesen. Und plötzlich steigt mit Beck, Eppelmann und Schott ein „astronomisches  Dreigestirn“ in die AZ-Bütt und treibt mit seinem Blödsinn und Kokolores halb Rheinhessen die Tränen in die Augen – gerade so, als ob die Karnevalszeit noch längst nicht vorbei wäre. Weiterlesen

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Bebauungsplan „Schwalbenruh“ – Projekt vor dem Ende?

Aufbau, Betonmischer, Bau, BauarbeitWohl in keinem anderen Ressort gibt es so viel Skandale und Affären, wie im Bau- und Verkehrsbereich der öffentlichen Verwaltungen. Es geht dort meist um viel Geld und die verführerische Möglichkeit, sich klammheimlich und unbemerkt einen Vorteil zu verschaffen und sich die Taschen vollzustopfen. Was da schon alles gemauschelt, gekungelt und getrickst wurde, geht auf keine Kuhhaut und meist zu Lasten der Allgemeinheit und zum Vorteil von ein paar Wenigen. Deshalb ist es so wichtig, dass eine Verwaltung ihre Aktivitäten im Bau- und Verkehrsbereich so transparent wie möglich gestaltet und die Öffentlichkeit die Gelegenheit hat, Vorgänge genauestens zu verfolgen und zu kontrollieren. Das ist vom Gesetzgeber so gewollt und auch im Baugesetzbuch so festgelegt. Weiterlesen

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Punktgenaue Landung – B-Kandidat endlich am Ziel?

Fallschirmspringen, Fallschirm, GleitenAls uns gestern Morgen eine Broschüre der Landratskandidatin Schäfer ins Haus geflattert kam, haben wir uns erst einmal ausgiebig darüber geärgert, mit welchen Flach- und Plattheiten, Phrasen und Allgemeinplätzen die Kandidatin die Wählerinnen und Wähler nervt und sich um das Amt der Landrätin im Landkreis Mainz-Bingen bewirbt. Allerdings haben wir uns auch gefragt, warum die Kandidatin bisher mit keinem einzigen Wort darüber gesprochen hat, wer ihr bei einer Wahl in das verantwortungs- und aufopferungsvolle Amt der Landtagsabgeordneten folgen würde, wenn es ihr gelingen sollte, den angestrebten und besser dotierten Landratsposten zu ergattern. Denn die Nachfolge ist längst schon geregelt. Nur kaum einer weiß es. Weiterlesen

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Miese Spielchen von Barth- Ortsbürgermeister verstößt gegen Gemeindeordnung und hält wichtige Informationen zurück.

Wenn es stimmt, dass dem Gemeinderat die Sitzungsunterlagen mit den Eingaben der Bürgerinnen & Bürger und der Stellungnahme der BI „Umgehungsstraßen“ zum Ausbau der Mainzer Straße/Schulstraße für die Sondersitzung am 09.05.2017 erst um 23.00 Uhr am Vortag bekommen haben, dann ist diese perfide Aktion des Ortsbürgermeisters eine ungeheuerliche Missachtung des Gemeinderats und eine bisher nie dagewesene Provokation. Mit dieser Frechheit hat Barth wieder einmal unter Beweis gestellt, dass er sich rücksichtslos über Gesetze und Verordnungen hinwegsetzt und nicht in der Lage ist, einem demokratisch gewählten Gemeindeorgan respektvoll vorzustehen und es kompetent zu führen. Die Sondersitzung am 09.05.2017 hätte wegen der Barth’schen Trickserei erst gar nicht stattfinden dürfen. Weiterlesen

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Unsinniger Antrag der SPD-Fraktion.

Freudestrahlend berichtet die SPD Stadecken-Elsheim jetzt im Internet, dass ihre Fraktion in der Ratssondersitzung am 09.05.2017 den Antrag gestellt hat, im Rahmen des geplanten Ausbaus der Mainzer Straße/Schulstraße eine Anhörung der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner durchzuführen. Geradezu euphorisch bejubelt sie, dass die gesamte Fraktion den Antrag unterstützt hat und Barth „nun in der Pflicht“ stehe, in der nächsten Gemeinderatssitzung „eine Anhörung mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürger (…) durchzuführen.“ So oder so ähnlich stellen wir uns Freude vor, wenn man sich nach jahrelanger Missachtung und Geringschätzung endlich dazu durchringen konnte, jemandem zu zeigen, wo der Barthel den Most holt und wo der Hammer hängt. Allerdings wäre es besser gewesen, die SPD hätte vorher nachgedacht, bevor sie zu solch einem politischen „Paukenschlag“ ausholt. Weiterlesen

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Dickes Lob für den Gemeinderat – Klares Mandat für Barth.

Wir möchten dem Protokoll nicht vorgreifen, aber wenn es stimmt, was die AZ Mainz über die Sondersitzung am 09.05.2017 geschrieben hat, so ist der Ortsbürgermeister bezüglich des Ausbaus der Mainzer Straße/Schulstraße mit einem klaren Mandat des Gemeinderats zum Landesbetrieb Mobilität (LBM) nach Worms gefahren. Offensichtlich ist der Rat weitestgehend den Anregungen und Eingaben aus der Bürgerschaft, den Ausschüssen und aus der Einwohnerversammlung gefolgt und hat sich eindeutig gegen überflüssige Bauarbeiten und unnötige Kosten ausgesprochen. Hoffentlich hat das auch unser nebenberuflich tätiger Ortsbürgermeister verstanden. Weiterlesen

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Vorsicht! Ex-Ortsbürgermeister Müller möchte „aktiv mitarbeiten“ und „seinen Sachverstand“ einbringen.

Erdmännchen, Erdmaennchen, Einsam, SandWie oft haben wir eigentlich schon gesagt, dass wir von den örtlichen Polit-Darstellern in den nächsten 5-10 Jahren kein einziges Wort mehr zum Thema Umgehungsstraße Elsheim hören möchten? Wie oft! Doch anstatt unserer Forderung bedingungslos nachzukommen, steigt Ex-Ortsbürgermeister Hermann Müller plötzlich wie ein Erdmännchen aus seinem politischen Erdloch, nimmt Witterung auf und schwafelt in einem Artikel der AZ Mainz ziemlich viel dummes Zeug über das von uns zu Recht verbotene Thema – sogar mit Bild, das ihn als tatkräftigen und zupackenden Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde zeigt, bei der er offensichtlich für die Beschilderung von Straßen gerne mal aushilft. Weiterlesen

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Barth wieder mal nicht da: „Die Sprechstunde des Bürgermeisters am Kerbemontag, den 15.05.2017 entfällt. Die Verwaltung ist am Kerbemontag vormittags geöffnet.“

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Verwaltung und Weinbauer provozieren Anwohnerinnen und Anwohner in der Altenborngasse mit Ladezone.

Nachdem das Forum über Monate hinweg die ordnungswidrige Anbringung eines Halte- und Parkverbots vor dem Grundstück eines Weinbauern in der Altenborngasse kritisiert hat (siehe hier, hier, hier, hier und hier), hat die VG Nieder-Olm als zuständige Straßenverkehrsbehörde jetzt endlich eingesehen, dass die damalige Maßnahme mit der StVO nicht vereinbar ist und hat reagiert. Doch anstatt die ordnungswidrig vorgenommene Straßenmarkierung einfach zu entfernen, den Straßenverkehr ungestört fließen zu lassen und den dringend benötigten Parkraum freizugeben, hat sie, und jetzt halten Sie sich bitte fest, den gesamten Bereich des ehemaligen Halte- und Parkverbots plötzlich als Ladezone ausgewiesen, in der an 24 Stunden am Tag und an 365 Tagen im Jahr nicht geparkt werden darf. Das ist eine geradezu absurde Maßnahme, die eklatant gegen die StVO verstößt und als bewusste Provokation der Anwohnerinnen und Anwohner angesehen werden muss. Weiterlesen

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Unruhe auf der Schwalbenruh – Barth und Ruf in Schwierigkeiten.

Aufbau, Betonmischer, Bau, BauarbeitDas Forum ist sicherlich nicht dafür bekannt, die Ausweisung weiterer Baugebiete in unserer liebens- und lebenswerten Gemeinde zu unterstützen. Ganz im Gegenteil. Wenn es jedoch sein muss und es sich nicht verhindern lässt, dann sollte eine Ausweisung möglichst professionell und reibungslos vor sich gehen. Bei dem vorgesehen Baugebiet Schwalbenruh scheint das offensichtlich nicht der Fall zu sein und es sieht so aus, als ob es dem Duo Barth/Ruf wieder einmal gelingt, ein doch recht einfaches und problemloses Projekt gegen die Wand zu fahren. Weiterlesen

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Ausbau Mainzer Straße/Schulstraße – Teil III: Achtung! Augen auf! Sondersitzung Gemeinderat/Bau- & Verkehrsausschuss.

Offensichtlich geht es wieder mal nicht schnell genug und man versucht, Nägel mit Köpfen zu machen: Obwohl er erst kürzlich allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit eingeräumt hat, weitere Anregungen zum LBM-Vorschlag zum Ausbau der Mainzer Straße/Schulstraße zu geben, hat der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister plötzlich zu einer gemeinsamen Sondersitzung von Bau- & Verkehrsausschuss und Gemeinderat eingeladen, die bereits am 09.05.2017 stattfinden soll. Das ist schon etwas außergewöhnlich und lässt gleich den Verdacht aufkommen, dass der überforderte Ortsbürgermeister wieder einmal was im Schilde führt und die Bürgerinnen und Bürger außen vor lassen möchte. Weiterlesen

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Heuchlerisch – scheinheilig – unredlich! Kein guter Neuanfang für die SPD.

Nach jahrelangem Schmusekurs und ungetrübter Einvernehmlichkeit im Gemeinderat ist die SPD Stadecken-Elsheim in der vergangenen Woche in ihrer Hauspostille „Einblick“ die Verwaltung scharf angegangen und hat ihr Untätigkeit, Fehlverhalten, Missachtung des Gemeinderats und Verstöße gegen das Kommunalrecht vorgeworfen. Mit ihrer Kritik an der „Verwaltung“ meint die SPD übrigens Ortsbürgermeister Barth, nachdem auch sie offensichtlich bemerkt hat, dass dieser zu kooperativer Zusammenarbeit nicht in der Lage oder willens ist, seinen Pflichten gegenüber dem Gemeinderat nicht nachkommt und mit wirren Alleingängen wichtige Projekte an die Wand fährt.

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Barth „lässt es sich nicht nehmen!“ – Sollen Pfadfinder die Welt retten?

Obwohl es ihm wirklich keiner nehmen wollte, hat es sich der überforderte Ortsbürgermeister „nicht nehmen lassen“, mit den Pfadfindern des Stamm Greifenklau ihr 50-jähriges Bestehen zu feiern. Während der Engelstädter Ortsbürgermeister auf der Jubiläumsfeier schlicht die „hervorragende Arbeit“ der Pfadfinder lobte, hat es sich sein dampfplaudernder Stadecken-Elsheimer Kollege „nicht nehmen lassen“, den Wölflingen und Rovers etwas von christlichen Werten, eine untergehende Welt und die gesellschaftliche Aufgabe der Pfadfinder vorzuschwafeln: „Hier werden christliche Werte vermittelt, die in einer Zeit, wo die Welt um uns herum zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint, den jungen Menschen vermittelt – Werte wie Toleranz, Rücksichtnahme, Nächstenliebe, die sie später in die Gesellschaft wieder einbringen.“ Hört sich zwar etwas wirr an, ist aber offensichtlich ernst gemeint. Weiterlesen

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Untertänigst: „R.O.-B.“„Um 14.00 Uhr wird Ortsbürgermeister Thomas Barth erwartet.“

SoKrone, König, Kaiser, Royal, Lizenzfreie tief verbeugt man sich heutzutage in Stadecken-Elsheim, wenn sich der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister und Freizeit-Politiker auf dem Frühjahrsmarkt des Kreativkreis‘ Stadecken-Elsheim blicken lässt: „Um 14.00 Uhr wird Ortsbürgermeister Thomas Barth erwartet“, schreibt jetzt „R.O.-B.“ im Nachrichtenblatt und treibt damit die Spannung in der Ortsgemeinde auf den Höhepunkt. Kommt er oder kommt er nicht? Wir wissen nicht, wer sich hinter dem Kürzel „R.O.-B.“ verbirgt, aber scheinbar handelt es sich dabei um eine Person, die geistig entweder noch in den Schuhen des Feudalismus stecken geblieben ist oder die zu oft und zu tief in die Regenbogenpresse geschaut hat. Weiterlesen

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Ausbau Mainzer Straße/Schulstraße – Teil II: Umgehungsstraßen und geplanter Straßenausbau.

Damit nicht wieder ein paar örtliche Schlaumeier versuchen, ihr eigenes politisches Süppchen zu kochen, soll noch einmal gesagt werden, dass der geplanten Ausbau der Mainzer-Straße/Schulstraße nicht die Notwendigkeit ersetzt, langfristig den innerörtlichen Verkehr durch Umgehungsstraßen oder andere Maßnahmen zu entlasten. Auch wenn dies aus den verschiedensten Gründen in nächster Zeit nicht möglich sein wird, so sollte diese Zielsetzung langfristig nicht aus den Augen verloren werden. Daraus sollte mit gutem Gewissen auch die BI-Umgehungsstraße ihre Daseinsberechtigung ableiten. Weiterlesen

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Stadecken-Elsheim heißt Durchgangsverkehr „Herzlich Willkommen.“

Nachdem die Gemeindeverwaltung zum Erstaunen aller den durch Stadecken-Elsheim fließenden Durchgangsverkehr bereits mit dem Osterwunsch „Frohe Ostern“ überrascht hat (siehe hier), begrüßt sie jetzt und aktuell durch ein weiteres Großplakat auf dem Knichel den durch die Ortsgemeinde rauschenden Straßenverkehr mit einem „Herzlich Willkommen in Stadecken-Elsheim.“ Offensichtlich handelt es bei den Plakaten um eine groß angelegte PR-Kampagne, mit der dem Durchgangsverkehr die Ortsdurchfahrt so angenehm wie möglich gestaltet und die Sympathie der Einwohnerinnen und Einwohner entgegengebracht werden soll. Die Gemeindeverwaltung nutzt dabei geschickt die zentrale Lage der Gemeinde, in der gleich 3 Landesstraßen aufeinander treffen und damit eine sensationell hohe Zielgruppe von täglich über 20.000 Autofahrern erreicht werden kann. Weiterlesen

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Nichts als heiße Luft – Die Lachnummer mit der Kerb.

Kinderkarussell, Pferdchen, KirmesWie von uns vorausgesagt, hat sich die vom nebenberuflich tätigen Ortsbürgermeister initiierte Aktion „Arbeitskreis Kerb“ als heiße Luft und das Ergebnis des aufwendigen Sitzungsmarathons als reine Lachnummer erwiesen (siehe hier). Bis auf die „revolutionäre Neuerung“, dass an beiden Standorten jetzt ein Dixi-Klo aufgestellt wird, bleibt, wie erwartet, alles beim Alten – Es gibt nichts Neues und alles geht weiter im gleichen, langweiligen Trott. Allerdings gibt es eine Sache, die uns doch neugierig gemacht hat. Weiterlesen

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Ausbau Mainzer Straße/Schulstraße – Teil I: Die Rolle des Ortsbürgermeisters.

Aus naheliegenden Gründen möchten wir im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Mainzer- und der Schulstraße noch einmal an die unrühmliche Rolle erinnern, die unser nebenberuflich tätiger Ortsbürgermeister beim Skandal um die Errichtung einer 3-Feld-Sportanlage auf der Schulwiese der Adam-Elsheimer-Schule gespielt hat. Nachdem Barth mit seinem wirren Vorhaben beinahe die gesamte Ortsgemeinde gegen sich aufgebracht und hinterlistig versucht hatte, vom Elternbeirat über den Gemeinderat bis hin zur Schulleitung alle Beteiligten  gegeneinander auszuspielen, war es schlussendlich VG-Bürgermeister Spiegler, der dem ganzen faulen Zauber ein Ende bereitete. Auch die unrühmliche Haltung des Gemeinderats, der monatelang der Face und dem perfiden Treiben von Barth untätig zugesehen hat, soll hier noch einmal erwähnt werden. Weiterlesen

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Politisches Wetterleuchten am Horizont: Stellungsnahme der SPD zur Bürgerversammlung Ausbau Mainzer Straße/Schulstraße

Bevor wir in einem unserer nächsten Berichte detailliert auf das sich anbahnende Desaster mit dem Ausbau der Mainzer-/Schulstraße eingehen, möchten wir erst einmal über ein kleines Wetterleuchten berichten, dass sich in der vergangenen Woche kurz am politischen Horizont aufgetan hat. Im Gegensatz zu LiStE, auf deren Webseite die Bürgerinnen und Bürgern immer und heute noch mit „Eine gesegnete Weihnachten und ein frohes neues Jahr“ 2017 erfreut werden und außer den Bundesligaergebnissen in diesem Jahr noch keine einzige politische Äußerung zu erkennen ist, hat sich die SPD mit einer  „Pressemitteilung zur Bürgerversammlung zum Thema Ausbau Mainzer Straße/Schulstraße“ jetzt völlig unerwartet und unverhofft zu einem lokalpolitischen Thema geäußert. Das sollte dann auch auf keinen Fall unkommentiert bleiben. Weiterlesen

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Kommentar zu „Völlig daneben! Stadecken-Elsheim wünscht dem Durchgangsverkehr Frohe Ostern.“

Flegar sagt:

Für politische Vertreter scheinen solch schwachsinnige Plakate, wie im Artikel beschrieben, nur Peanuts zu sein. Auch überregional werden scheinbar kleine Beträge verschwendet, obwohl gleichzeitig über klamme Kassen geklagt wird und händeringend nach zusätzlichen Einnahmen gesucht wird (z.B. Allgemeine Infrastruktur-Abgabe zum Ausbessern der Gemeindestraßen).

Das beschriebene Plakat ist ein Hohn gegenüber den Anwohnern, die unter dem Durchgangsverkehr leiden. Nicht nur diese dürften das Plakat geschmacklos finden.

Forum-Redaktion sagt:

Nein, das hat nichts mit „Peannuts“ zu tun. Das heißt, dass diese Damen und Herren nicht mehr alle Tassen im Schrank haben und das Geld der Bürgerinnen und Bürger zum Fenster rausschmeißen.

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Völlig daneben! Stadecken-Elsheim wünscht dem Durchgangsverkehr Frohe Ostern.

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Na also, es geht doch! SPD bedankt sich.

Nachdem das Forum sich in der vergangenen Woche kritisch darüber geäußert hatte, dass sich die SPD Stadecken-Elsheim in ihrer Berichterstattung über die Wahl des neuen Vorstands mit keinem einzigen Wort bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für deren Arbeit bedankt hat (siehe hier), hat die SPD jetzt nachgelegt und ihre Artikel im Internet um folgende Passage ergänzt: „Edit: Selbstverständlich bedanken wir uns bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre tolle Arbeit! Es war schön, dass ihr im Vorstand dabei wart!“ Na also, es geht doch!
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Hallo, FWG Stadecken-Elsheim! Wir haben da mal ein paar Fragen.

Neulich ist uns eine Werbebroschüre zugegangen, in der Sie gleich auf der Titelseite behaupten, dass die Freie Wählergemeinschaft Stadecken-Elsheim

  1. „in ihren politischen Entscheidungen frei und unabhängig“ ist,
  2. „auf kommunaler Ebene im Dialog mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Entscheidern“ steht und
  3. „Politik ohne Rücksicht auf die etablierten Parteien“ macht.

Abgesehen von unserem Erstaunen über Ihre doch zum Teil recht konfusen Aussagen zur kommunalen Selbstverwaltung und Ihre aufdringliche Selbstbeweihräucherung haben wir dazu mal ein paar Fragen: Weiterlesen

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„Osterferien!“

Unter dieser verschleiernden Überschrift hat Ortsbürgermeister Thomas Barth jetzt amtlich bekanntgegeben, dass er seine Sprechstunden als Ortsbürgermeister während der gesamten Osterferien ausfallen lässt, weil er sich in Urlaub befindet. Natürlich hat auch beamteter Lehrer und ehrenamtlich tätiger Ortsbürgermeister das Recht, in den Osterferien mal in den Urlaub zu gehen. Allerdings ist dann nicht nachvollziehbar, warum er für diese arbeitsfreie Urlaubszeit einen Verdienstausfall reklamiert, wo er in diesem Zeitraum doch weder seiner beruflichen Tätigkeit nachgeht noch die Aufgaben eines ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeisters wahrnimmt. Warum sich Barth dennoch einen Verdienstausfall von den Bürgerinnen und Bürgern bezahlen lässt, darüber darf gerätselt werden. Weiterlesen

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Liebe SPD Stadecken-Elsheim,

unter der etwas rätselhaften und geheimnisvollen Überschrift „SPD Stadecken-Elsheim mit Christian Goldschmitt und 2 weiteren Personen“ habt Ihr auf Euren Internetseiten gerade über den neu gewählten Ortsvereinsvorstand informiert. Das ist sehr nett von Euch. Wenn Ihr Euch aber schon nicht für die Verwendung der abgedroschenen Floskel zu schade seid, dass sich „der neue Vorstand (…) auf die Arbeit in den bevorstehenden zwei Jahren!“ freut, dann hättet Ihr Euch aber auch bei den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für deren „unermüdliche, aufopferungsvolle und richtungsweisende“ Parteiarbeit in den vergangenen 2 Jahren bedanken können. Das wäre doch das Mindeste gewesen und hätte auch der Schwafelordnung genüge getan. Weiterlesen

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Besorgniserregendes Krankheitsbild: Großmannssucht, Abgehobenheit und Selbstüberschätzung.

Es war eigentlich nicht anders zu erwarten: Sobald es eine lokalpolitische oder noch so banale Orts-Angelegenheit hergibt, plustert sich unser nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister mächtig auf und nimmt in einstudierter Politikermanier diese Nichtigkeiten zum Anlass, über Dinge zu schwadronieren, die nicht zu seinem Aufgabenbereich gehören und nach denen ihn auch keiner gefragt hat. So hat er erst jetzt wieder und im Zusammenhang mit der für Ende 2018 vorgesehenen Verbesserung des Fahrbahnbelags auf Teilen der Mainzer- und der Schulstraße den „visionären Landespolitiker“ raushängen lassen und vollmundig getönt, dass er „ein Befürworter für eine Rheinbrücke im Bereich Bingen“ sei (siehe hier). Weiterlesen

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Barth sorgt für Kopfschütteln: Gemeinsame Betreuung von Demenz-Kranken und Kinder-Krabbelgruppe.

Legt man einmal die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vorgenommene Definition zugrunde (siehe hier), dann wird noch einmal deutlich, welchen unsäglichen Unsinn Ex-Ortsbürgermeister Müller von sich gegeben hat, als er unaufhörlich die private Bauinvestition in der Schulstraße als „Mehrgenerationenhaus“ bezeichnete hatte und die Bürgerinnen und Bürger für dumm verkaufen wollte. Das gilt uneingeschränkt auch für Barth, der diesen Begriff ebenfalls wahrheitswidrig verwendet, weil das Nutzungs- und Raumkonzept des renovierten Amtshauses nicht annähernd die Kriterien für ein Mehrgenerationenhaus erfüllt. Die Bezeichnung „Mehrgenerationenhaus“ ist reine Augenwischerei. Weiterlesen

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Alles wie gehabt – Nichts Neues – Nur noch schlimmer: Elsheimer und Stadecker Kerb am Ende.

Kinderkarussell, Pferdchen, KirmesEigentlich ist es ja ganz sinnvoll, sich einmal über zwei der ideen-, inhalts- und leblosesten Veranstaltungen der Ortsgemeinde Gedanken zu machen: Die Elsheimer und die Stadecker Kerb. Sogar das Forum hat sich mit konstruktiven Vorschlägen an dem Ideenwettbewerb der AG Kerbeverschönerung beteiligt und den innovativen Vorschlag gemacht, zukünftig auf die beiden Veranstaltungen in ihrer jetzigen Form gänzlich zu verzichten (siehe hier). Das war eine vergebliche Liebesmüh, denn jetzt hat die AG Kerbeverschönerung nach 4 intensiven Sitzungen überraschende und außergewöhnliche Ideen und Vorschläge vorgelegt, die an Innovation und Kreativität kaum noch zu übertreffen sind (siehe hier). Weiterlesen

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Barth weiterhin auf den Spuren von Ex-Ortsbürgermeister Müller.

Als vor zirka 2 Jahren Ex-Ortsbürgermeister Müller das gewerbliche Bauvorhaben auf dem Gelände der ehemaligen Rheinhessenhalle unaufhörlich und zu jeder Gelegenheit als „Mehrgenerationenhaus“ bezeichnete, hat die halbe Ortsgemeinde über diesen Unsinn den Kopf geschüttelt und sich gefragt, welche Absicht Müller mit dieser Begriffsverwirrung eigentlich verfolgte. Denn mit einem „Mehrgenerationenhaus“ hatte diese, auf Profit ausgerichtete Bauinvestition ebenso wenig zu tun, wie das Zocken im Spielkasino mit einer Benefiz-Veranstaltung. Das war seinerzeit schon so und ist heute bewiesen. Weiterlesen

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Vermutung bestätigt: Halte- und Parkverbote vor Weinbauern-Einfahrten sind Gefälligkeitsmarkierungen.

Wie nicht anders zu erwarten, hat sich unsere Vermutung bestätigt, dass die von uns monierten Halte- und Parkverbotszonen vor den Grundstücken zweier Weinbauern in der Talstraße und in der Altenborngasse reine Gefälligkeitsmarkierungen sind (wir berichteten hier, hier und hier). Die Verwaltung hat jetzt mitgeteilt, dass die Straßenmarkierungen auf Antrag der dort ansässigen Weinbauern und in Abstimmung mit der Ortsgemeinde Stadecken-Elsheim auf die Fahrbahn aufgebracht wurden. Als Grund für die beiden Gefälligkeitsmarkierungen wird angegeben, dass ohne die Straßenmarkierungen das Befahren der Grundstückszufahrten erschwert wurde und sogar überhaupt nicht möglich war. Weiterlesen

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Barth sorgt schon wieder für Verwirrung! Nachtrag zum Artikel „Das Imperium schlägt zurück!“

In unserem Beitrag „Das Imperium schlägt zurück – Gemeindeverwaltung lehnt Rückschnitt von Straßenbäumen ab“ (siehe hier) haben wir ausführlich darüber berichtet, dass die Gemeindeverwaltung schwere juristische Geschütze aufgefahren und den Rückschnitt der Gemeindebäume in der Fasanenstraße rundweg abgelehnt hat. Es handelt sich dabei um Bäume, deren Baumkronen seit Jahren weit in die Grundstücksbereiche der Anlieger hineinragen und dort in den Vorgärten und auf den Dächern für allerlei Unannehmlichkeiten sorgen. Diese müssten hingenommen und die von den Bäumen ausgehenden, negativen Wirkungen ertragen werden, so die lapidare und beinahe trotzige Erklärung der Gemeindeverwaltung. Eine solche Haltung ist an mangelnder Bürgernähe, Überheblichkeit und Ignoranz kaum noch zu übertreffen. Weiterlesen

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Hilfe, die Rathauserstürmung steht bevor!

Wie in jedem Jahr hat der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister auch jetzt wieder einen Hilferuf zur Verteidigung des Rathauses gegen die Truppen des Elsheimer Carneval Vereins veröffentlicht und Mut machend, jedoch stilistisch leicht daneben, folgende, unrealistische Prognose gestellt:  „Mit Ihrer Hilfe werden wir es in diesem Jahr erstmalig schaffen und die Angreifer in die Flucht schlagen!“ Das ist u. E. sehr optimistische gedacht, denn wir sind fest davon überzeugt, dass auch in diesem Jahr der Angriff der Narren nicht abzuwehren sein wird. Das Rathaus wird mit Sicherheit von den Angreifern erobert und geschleift werden. Es ist also sinnlos, sich zur Verteidigung auf den Parkplatz der Selztalhalle zu begeben.
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Das Imperium schlägt zurück – Gemeindeverwaltung lehnt Rückschnitt von Straßenbäumen ab.

Während „Heckenschnitt-Experte“ Barth sich einmal jährlich mächtig aufplustert und die Bürgerinnen und Bürger dazu auffordert, Bewuchs an ihren Grundstücksgrenzen zu beschneiden, damit er nicht den öffentlichen Bereich hineinragt, hält er umgekehrt überhaupt nichts davon. Denn wenn die Gemeindeverwaltung aufgefordert wird, ihre Bäume auf den Gemeindestraßen so zu beschneiden, dass sie nicht in die privaten Vorgärten hineinragen und dort für allerlei Unannehmlichkeiten und Belästigungen sorgen, lehnt er das ab. Barth hält es noch nicht einmal für nötig, die Anfragen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger zu beantworten. Dabei hat er dazu ausreichend Zeit, hat er sich doch auf Kosten der Bürgerinnen und Bürger zu 25 Prozent von seiner beruflichen Tätigkeit freistellen lassen. Weiterlesen

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Nachtrag zum Artikel „Zum Fremdschämen: Unser „Markus Lanz“ aus Stadecken-Elsheim.“

Abgesehen von der Empörung über das respekt- und würdelose Verhalten des Moderators und Gemeinderatsmitglieds Paschke, haben wir in unserem Artikel über den diesjährigen Neujahrsempfang besonders die Ansprache des nebenberuflich tätigen Ortsbürgermeisters Barth kritisiert (siehe hier). Wie eigentlich immer, hat er den Empfang für eine reine Werbeveranstaltung für sich und die Gemeindeverwaltung missbraucht und sich wieder einmal einseitig als „Werbemaskottchen“ für die örtlichen Winzer betätigt. Ohne einen Zusammenhang zu vermuten, möchten wir jetzt auf einen Bericht in der AZ Mainz verweisen, in dem über die Jahresaktivitäten 2016 der Adam Elsheimer Initiative berichtet wurde (siehe hier). Weiterlesen

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Kein Nachruf: Nauert geht – Und das ist auch gut so.

„Werner Nauert prangert die Missachtung der SPD-Basis an und fordert von seiner Partei, den Bürgern mehr Orientierung bei zentralen politischen Themen zu geben.“ Deswegen tritt Werner Nauert bald als Ortsvereinsvorsitzender der SPD zurück, bleibt aber weiterhin Mitglied der Partei, obwohl die ihn „missachtet“ und ihm keine „Orientierung“ mehr gibt. Nauert will „weiter an der politischen Willensbildung und der Gestaltung der SPD mitarbeiten“ und begründet dies liebhaberisch damit, dass die SPD ihm „weiter am Herzen.“ liegeDas überrascht, denn wenn man von einer Partei so tief enttäuscht ist und sich so mies behandelt fühlt, dann legt man doch nicht nur das Amt des Ortsvereinsvorsitzenden nieder: Konsequenterweise tritt man dann doch gleich aus der Partei aus. Wie also soll man den von Nauert vollführten Spagat verstehen? Weiterlesen

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Zum Fremdschämen: Unser „Markus Lanz“ aus Stadecken-Elsheim.

Am vergangenen Freitag war es wieder so weit. Die Neujahrs- und Werbeveranstaltung der Gemeindeverwaltung fand statt. Aufgrund der Erfahrungen aus den vorangegangenen Jahren haben wir schon im Vorfeld unsere Besorgnis über Inhalt, Ablauf und Stil der Veranstaltung zum Ausdruck gebracht und auf das peinliche Niveau früherer Empfänge hingewiesen (siehe hier). Wir waren also auf einiges gefasst. Doch damit, dass das Niveau der vergangenen Jahre noch weiter unterschritten werden und unsere schlimmste Befürchtung sich bewahrheiten sollte, damit haben wir nun wirklich nicht gerechnet. Weiterlesen

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Barth schlägt Rolle rückwärts. Jetzt will er das Vereinsheim abreißen.

Nachdem er in den vergangenen 5 Jahren ständig und bis noch vor wenigen Monaten die Sanierung gefordert hat, schlägt der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister nun eine Rolle rückwärts und plädiert plötzlich für den Abriss des Vereinsheims. Das sagt er noch nicht einmal selbst, sondern lässt von Frau Zurmühlen in der AZ Mainz vermuten, das „angesichts des desolaten Zustands des Gebäudes Abriss und Neubau sinnvoll erscheinen.“ Über Jahre hinweg wurden zwischen 400.000-500.000 € für die Sanierung in die Haushalte eingestellt. Getan wurde allerdings nichts. Jetzt tönt Barth: „Ans Vereinsheim müssen wir 2017 auf jeden Fall rangehen“, und mit „rangehen“, so sieht es offensichtlich aus, meint er „abreißen.“ Wir glauben, dass ein solch radikaler Sinneswandel mit Sicherheit auf Unvermögen bei der Planung und Konzeptionslosigkeit zurückzuführen ist. Anders ist das nicht mehr zu erklären. Weiterlesen

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Neujahrsempfang 2017: Aufguss einer Werbe- und PR-Veranstaltung der Gemeindeverwaltung.

Falsches steht bereits in der Einladung: Es ist nämlich nicht die „Ortsgemeinde“, sondern die Gemeindeverwaltung, die zum „traditionellen Neujahrsempfang“ am 20.01.2017 in die Selztalhalle einlädt. Das ist schon ein himmelweiter Unterschied. Denn wenn man der Einladung folgt, sollte man dort nicht gerade in Feierlaune erscheinen, denn die Veranstaltung ist von der Gemeindeverwaltung und dem nebenberuflich tätigen Ortsbürgermeister nicht zum Feiern gedacht, sondern sie nutzen den Neujahrsempfang vorrangig als Werbe- und PR-Veranstaltung sowie zur Selbst- und Eigendarstellung. Natürlich „mit einem guten Wein aus unserer Heimatgemeinde.“ Weiterlesen

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Richtigstellung:

Flegar sagt:

Die Resonanz auf meinen Kommentar vom 10.01.2017 zum Artikel „Warum eigentlich nicht, Herr Krützfeld?“ überrascht mich. Leider scheint der Kommentar bei einigen Menschen zu Verärgerung und teilweiser Empörung geführt zu haben. Dies mag der Kürze meines Kommentars geschuldet sein.

Ich möchte klarstellen: Es war zu keinem Zeitpunkt meine Absicht, mit einer Meinung und deren Formulierung Menschen zu verletzen oder gar Herrn Krützfeld zu beleidigen.

Selbstverständlich hat jeder Mensch das Recht, eigenverantwortlich darüber zu entscheiden, wie viele Kinder er in die Welt setzt. Das gilt natürlich auch für Herrn Krützfeld und seine Familie. Unter bevölkerungs- und gesellschaftspolitischen Gesichtspunkten beurteile ich jedoch die hohe Anzahl von Kindern in einer Familie anders als viele meiner Mitmenschen.

Gruhl z.B. war 1975 mit seinem Buch „Ein Planet wird geplündert“ (https://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Planet_wird_gepl%C3%BCndert) nicht der erste Umweltautor, der die Grenzen des Wachstums und die Plünderung unseres Planeten durch das weltweite Bevölkerungswachstum aufgezeigt hat.
Die Problematik einer zu großen Bevölkerung mit wenigen Sätzen darzustellen ist ungenügend, weil auch andere Faktoren zu den Problemen unserer Welt beitragen (z.B. Gewinnmaximierung). Auch geht es am eigentlichen Thema des Forums Stadecken-Elsheim vorbei. Trotzdem versuche ich nachstehend anhand weniger Beispiele einen Denkanstoß zu geben.
In den Entwicklungsländern verursachen zu viele Menschen Arbeitslosigkeit und soziale Not. Diese Hoffnungslosigkeit ist u.a. der Nährboden für Kriminalität oder Terrorismus. Wir sind zwar kein Entwicklungsland, aber auch eine zu hohe Anzahl von Menschen in den Industrieländern forciert Massentierhaltung, industrielle Nahrungsmittelproduktion, Versiegelung landwirtschaftlicher Flächen oder Umweltverschmutzung.

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Warum eigentlich nicht, Herr Krützfeld?

Auf die Leistung des mittlerweile nebenberuflich tätigen Ortsbürgermeisters angesprochen, hat man in den vergangenen Monaten immer wieder zu hören bekommen, dass Barth die hochgesteckten Erwartungen nicht erfüllt hätte und man bitter von ihm enttäuscht sei. Es wird häufig darauf verwiesen, dass er schon zur Hälfte seiner Amtszeit eine rabenschwarze Bilanz aufweist und durch seine abgehobene und ignorante Art bei vielen Menschen in der Gemeinde das Vertrauen verloren hat. Dies, so wird weiterhin bemängelt, gälte auch für die beiden großen Orts-Parteien, die im politischen Nirwana verschwunden seien und von denen schon lange keine lokalpolitischen Impulse mehr ausgehen würden. Aber auch von Alternativlosigkeit ist in diesem Zusammenhang oft die Rede. Weiterlesen

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Das stinkt zum Himmel: Gemeinde erschließt Privatgrundstück für 200.000,00 € aus der Gemeindekasse.

Es ist beinahe unglaublich, mit welcher Chuzpe in dieser Ortsgemeinde einzelnen Gruppen und Personen Vorteile zugeschustert werden. Nachdem wir bereits ausführlich über die dubiösen Vorgänge im Zusammenhang mit dem vorgesehenen Bebauungsplan „Auf der Höll“ berichtet hatten (siehe hier), ist jetzt durch die Offenlegung gemäß BauGB der Entwurf des Bebauungsplan zur Stellungnahme der Bürgerinnen und Bürger einsehbar. Unsere schlimmsten Befürchtungen scheinen sich zu bewahrheiten: Unter dem Deckmäntelchen „Ergänzungssatzung Auf der Höll“ oder, noch verschleiernder, „Neuordnung der Zuwegung zum Friedhof“ wurde jetzt der Entwurf eines Bebauungsplans veröffentlicht, durch den ein nicht im Zusammenhang mit der „Neuordnung“ stehendes Privatgrundstück im Außenbereich zum bebaubaren Mischgebiet MI aufgewertet wird und für das von der Gemeinde dann noch die Kosten für die verkehrstechnische Anbindung in Höhe von. 200.000,00 € getragen werden sollen. Weiterlesen

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Geoportal RLP belegt Rechtswidrigkeit der Grenzmarkierungen auf Gemeindestraßen.

Das für jedermann zugängliche Geoportal RLP bietet auf seinen Liegenschaftskarten die Möglichkeit, Geländemessungen vorzunehmen und Abstände zu ermitteln. Wir haben dies für die von uns kritisierten Grenzmarkierungen in der Altenborngasse und der Talstraße einmal getan und sind dadurch in unserer Annahme bestätigt worden, dass die Markierungen in beiden Bereichen rechtswidrig sind und dort ein Halt- und Parkverbot nicht ausgesprochen werden darf (siehe hier, hier, hier und hier). Weiterlesen

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Ortsbürgermeister Barth wieder einmal nicht da.

Während die überwiegende Mehrheit aller Verwaltungen am 02.01.2017 wieder ihre Arbeit aufnimmt, legt unser nebenberuflich tätiger Ortsbürgermeister wieder mal eine Woche drauf und lässt seine Sprechstunden bis zum 09.01.2017 ausfallen. „Zwischen den Jahren“ nennt er lustigerweise seine 1. Urlaubswoche im Januar. Dabei hat er sich doch, um sich verstärkt um die Belange der Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde kümmern zu können, zu 25 Prozent von seiner beruflichen Tätigkeit freistellen lassen und lässt sich seinen Verdienstausfall aus der Gemeindekasse bezahlen.
Auch die 3 Beigeordneten, die exklusiv dazu berufen werden, den Ortsbürgermeister im Verhinderungsfall zu vertreten, haben offensichtlich keine Lust mehr, sich vertretungsweise in den Sprechstunden des Ortsbürgermeisters von den Bürgerinnen und Bürgern ansprechen zu lassen. Das ist schon eine recht seltsame Truppe, die sich ansonsten in den Gemeinderatssitzungen, an denen sie nicht teilnehmen muss, immer mächtig aufplustert und wichtig gibt. Und wenn sie einmal da sein sollte, wofür sie gewählt wurde, ist sie nicht da.

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Der Spuk geht weiter – Rechtswidrige Grenzmarkierung auch auf Talstraße.

Der Spuk geht weiter. Wenn Sie aus Nieder-Olm kommend von der Kreuznacher Straße rechts in die Talstraße einbiegen, finden Sie nach ca. 10 Metern auf der rechten Fahrbahnseite und über eine Länge von 20 Metern eine Grenzmarkierung (Zeichen 299) für ein Halt- und Parkverbot. Warum die Markierung dort angebracht wurde und man dort nicht halten und parken darf, ist auf den ersten Blick völlig unerklärlich. Was also soll der ganze Unsinn mit der Markierung? Weiterlesen

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Unglaublich! Mobile Freihalte-Sperren und Luftraum-Beschilderung auf Gemeindestraßen.

Unglaublich! Kaum war unser Artikel über die desolate Verkehrs- & Parkraumsituation und die völlig widersinnigen Straßenmarkierungen für die hiesige Weinwirtschaft veröffentlicht (siehe hier), da erreichen uns zwei Meldungen aus der Ortsgemeinschaft, bei denen wir nicht wissen, ob wir darüber lachen oder weinen sollen. Mittlerweile muss man sich wirklich fragen, was in dieser Gemeinde alles möglich ist und ob die dafür Verantwortlichen noch bei klarem Verstand sind.   Weiterlesen

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Seltsamer Auftritt von Ortsbürgermeister Barth bei der Senioren-Weihnachtsfeier.

Mehr als erstaunt hat uns ein Bericht über den diesjährigen, „vorweihnachtlichen Nachmittag für Senioren in stimmungsvoller Atmosphäre“, über den sowohl auf der Webseite der Gemeinde als auch im Nachrichtenblatt Folgendes zu lesen stand: „In seinem Grußwort an die Anwesenden informierte Bürgermeister Barth über Planungen des Jahres 2017 und ging dabei vor allem auf Maßnahmen ein, die für die älteren Mitbürger von Bedeutung sind.“ Interessanterweise macht er das auf dieser Veranstaltung jedes Jahr. Weiterlesen

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Verabschiedung des Gemeindehaushalts 2017: Wirres Gerede und Hütchenspiele.

Wir wissen nicht, worüber wir beim gerade verabschiedeten Haushalt 2017 zuerst den Kopf schütteln sollen: Über das wirre Gerede, mit dem sich der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister wieder einmal disqualifizierte, oder die haushaltstechnischen Verrenkungen und Verdrehungen, die vorgenommen wurden und teilweise schon an verwirrende Hütchenspielerei grenzen? Beginnen wird mit dem wirren Gerede des Ortsbürgermeisters: Weiterlesen

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Immer noch kein Verkehrs- und Parkraumkonzept – Barth und Ruf spielen auf Zeit.

Als 2014 und kurz nach dem Amtsantritt des damals noch ehrenamtlich tätigen Ortsbürgermeisters Barth der für den Geschäftsbereich Bau und Verkehr verantwortliche Beigeordnete Ruf „wegen Verkehrssituation“ die Straßen in der Ortsgemeinde beging und die Bürgerinnen und Bürger einlud, daran teilzunehmen, wusste eigentlich kein Mensch so richtig, was dieser ganze Firlefanz eigentlich sollte. Noch lustiger: Das Ratsmitglied Rau hatte seinerzeit im Gemeinderat auch prompt den Sinn der Begehungen hinterfragt und darüber berichtet, „dass es unter den Anwohnern zu Unmut“ über die seltsamen Veranstaltungen gekommen sei. (Wir berichteten hier, hier und hier). Ähnlichkeiten mit einem Schwank aus dem beliebten Bauerntheater waren dann bei den „Begehungen“ auch nicht von der Hand zu weisen. Weiterlesen

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„Adventsmarkt auf Parkplatz der Selztalhalle voller Erfolg!“

weihnachtsschmuckSo oder so ähnlich hätten wir die Überschrift erwartet, mit der sich die Gemeindeverwaltung und der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister für die Verlegung des diesjährigen Adventsmarktes von den Ortskernen auf den Parkplatz der Selztalhalle selbst feiern lassen wollten. Gegen alle Gewohnheiten ist dem aber nicht so. Auf der Webseite der Gemeinde kam nur „Ein stimmungsvoller Weihnachtsmarkt an der Selztalhalle“ heraus, obwohl im darauffolgenden Text dann kräftig vom Leder gezogen und schamlos auf die Pauke gehauen wird. So wird zum Beispiel die Banalität, dass der Herr Ortsbürgermeister die „zahlreichen Besucherinnen und Besucher herzlich begrüßen konnte“, völlig zusammenhangslos mit der Verlegung des Weihnachtsmarktes in Verbindung gebracht. Da wird die einfache Bockwurst zum „kulinarischen Weihnachtsklassiker“ hochgejubelt und es wird groß- und breitgetreten, dass sogar eine leibhaftige Bundestagsabgeordnete dabei war, mit der sich der geltungssüchtige Ortsbürgermeister natürlich sofort hat ablichten lassen. Die übliche Schaumschlägerei also. Weiterlesen

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Alle Jahre wieder: Sanierung des Vereinsheims geplant.

So sicher wie Heiligabend auf den 24. Dezember fällt, so sicher ist auch, dass zum Ende eines jeden Jahres für das kommende Jahr die Sanierung des maroden Vereinsheims geplant ist und dafür entsprechende Gelder in den Gemeindehaushalt eingestellt werden. Seit 2012 werden für die Sanierung durchschnittlich 500.000 € vorgesehen, damit die Sportlerinnen und Sportler der Ortsgemeinde und die Gastsportlerinnen und -sportler sich unter menschenwürdigen Bedingungen im Vereinsheim umziehen können und einigermaßen funktionierende Sanitäranlagen vorfinden. Bis heute ist jedoch nichts geschehen. Auch im Haushalt 2017 stehen wieder 500.000 € zur Verfügung und wir fragen uns, ob auch im nächsten Jahr wieder nichts geschieht und wie lange dieses Trauerspiel noch weitergehen soll. Weiterlesen

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Lügengebäude eingestürzt! Haus am Dorfplatz Elsheim soll verkauft werden.

Bevor wir in einem der nächsten Beiträge detailliert auf den gerade zur Einsichtnahme ausgelegten Haushaltsplan 2017 eingehen, möchten wir vorwegnehmen, dass die Gemeindeverwaltung beabsichtigt, die im Frühjahr 2013 gekaufte Immobilie am Dorfplatz in Elsheim in 2017 wieder zu verkaufen und die Einnahme aus dem Verkauf im Gemeindehaushalt eingeplant hat. In mehreren Beiträgen (siehe hier, hier und hier) hatte das Forum über den sinnlosen und dubiosen Kauf der maroden Gaststätte am Dorfplatz berichtet und auf die Verschwendung von Steuergeldern hingewiesen. Jetzt bewahrheitet sich unser damaliger Vorwurf – ein Lügengebäude stürzt zusammen. Weiterlesen

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Es kommt noch doller – Straßenmarkierung in Altenborngasse völlig unsinnnig.

zeiche299Als wir vor wenigen Tagen über die wundersame Schaffung von privaten Stellplätzen auf öffentlichen Straßen berichteten (siehe hier), sind wir selbstverständlich davon ausgegangen, dass es für die 15 Meter langen Zick-Zack-Grenzmarkierung für ein Halte- und Parkverbot (Zeichen 299) in der Altenborngasse einen vernünftigen Grund geben würde. Zwar haben wir nachgewiesen, dass es beim Parken und Halten in diesem Straßenbereich zu keinerlei Verkehrsbehinderungen kommt und es auch nicht gegen Vorschriften der § 12 StVO verstößt, dennoch waren wir der Meinung, dass es doch einen einigermaßen plausiblen dafür Grund geben würde, warum die Gemeindeverwaltung durch die Mitarbeiter des Bauhofs dort eine Markierung vorgenommen hat. „Das kostet“, würde auch in diesem Fall die 1. Beigeordnete Doll sagen. Weiterlesen

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Was ist mit der Sanierung des Vereinsheims? Barth tritt weiterhin auf die Bremse und dreht Däumchen.

Als in der Gemeinderatssitzung am 02.11.2016 ein besorgter Bürger die seit langem versprochene Sanierung des maroden Vereinsheim einforderte und darauf hinwies, dass das Vereinsheim bereits abgängig sei und mit den Arbeiten schnellstmöglich begonnen werden müsse, hätte unser nebenberuflich tätiger Ortsbürgermeister eigentlich vor Scham in den Boden versinken müssen. Aber weit gefehlt. Stattdessen redete er in seiner Antwort wieder mal um den heißen Brei herum und versuchte mit einem Schwall von Allgemeinplätzen und Flachheiten von seinem Versagen abzulenken. Dabei geht es um ein Problem, für das er seit über 6 Jahren mitverantwortlich ist und zu dessen Lösung er seit Beginn seiner Amtszeit aus politisch-taktischen Gründen immer wieder auf die Bremse tritt.
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Barth vollzieht Paradigmenwechsel: Stadecken-Elsheim jetzt endlich „eine Gemeinde.“

weihnachtsschmuckSchluss mit „Doppelgemeinde.“ Nachdem seit der Gebietsreform 1979 und der Zusammenlegung der beiden Dörfer Elsheim und Stadecken ein paar Ewiggestrige und Betonköpfe auch heute noch der vormaligen Eigenständigkeit der beiden Ortsteile nachtrauern und geradezu so tun, als ob es diesseits und jenseits der Selz ethische und kulturelle Unterschiede gäbe und soziale Gräben bestünden, hat der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister die Ärmel hochgekrempelt und diesem Irrglauben und Spuk jetzt endlich ein Ende gesetzt und dabei einen historischen Paradigmenwechsel vollzogen, der demnächst in die Ortsgeschichte eingehen wird. Weiterlesen

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Schluss mit den Privilegien!

zeiche299Wenn Sie von der Kreuznacher Straße kommend in die Altenborngasse einbiegen, finden Sie nach ca. 30 Metern auf der linken Fahrbahnseite eine 15 Meter lange Zick-Zack-Grenzmarkierung für ein Halt- und Parkverbot (Zeichen 299). Gegenüber der Markierung und von der Straße ca. 6 Meter zurückversetzt befinden sich eine Garage und eine Lagerhalle eines örtlichen Weinbauern. Eigentlich kann die Markierung nur dazu gedacht sein, dem gegenüberliegenden Weinbauer eine problemlose Ein- und Ausfahrt zu ermöglichen. Da es sich bei der Altenborngasse jedoch um keine enge, sondern sogar um eine 10 Meter breite Straße handelt, ist die Markierung gemäß § 12 StVO völlig unsinnig und überflüssig. Dem Weinbauern steht für ein problemloses Ein- und Ausfahren seiner Fahrzeuge eine Manövrierfläche zur Verfügung, auf der selbst eine Boing 737 ohne große Probleme gewendet werden könnte. Warum also die Markierung, die schon seit Jahren besteht, angebracht wurde, ist heute erst auf den zweiten Blick erkennbar. Weiterlesen

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Doppelt gemoppelt – doppelt daneben: CDU-Fraktion jetzt mit „Doppelspitze“!

Scheinbar von allen politischen Geistern verlassen hat LiStE, die etwas seltsame „Initiative der CDU“, jetzt beschlossen, nach dem Rücktritt von Dieter Laukhardt mit einer „Doppelspitze“ und zwei Fraktionsvorsitzenden im Gemeinderat aufzutreten. Danach soll das CDU-Mitglied Alexandra Stabel als Fraktionsvorsitzende die CDU-Parteimitglieder vertreten, während das „gremium-erfahrene“ Nicht-CDU-Mitglied Timo Eppelmann, Vorsitzender des Bauern- und Winzervereins und Winzermeister des Weinguts mit dem „SpülService“, als weiterer Fraktionsvorsitzender den „Teil der Fraktion“ vertreten soll, „der 2009 während der Kommunalwahl für die Gemeinderatskandidatur gewonnen werden konnte.“ So etwas Schwachsinniges hat es in Rheinland-Pfalz bisher noch nie gegeben. Weiterlesen

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Forum-Stadecken-Elsheim macht mobil!

smartphoneFür Smartphones, Tablets und andere Mobil-Geräte haben wir jetzt die Web-Präsenz des Forum-Stadecken-Elsheim angepasst und die Darstellung optimiert. Unsere Beiträge und Artikel werden jetzt noch kompakter – noch übersichtlicher – noch lese-freundlicher dargestellt. Damit Sie auch unterwegs und mobil immer bestens erkennen können, was in unserer liebens- und lebenswerten Ortsgemeinde an interessanten und erwähnenswerten Dingen geschieht. Und davon gibt es ja einige.

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Endlich! Jetzt kommt Bewegung in die Sache: Barth für den Bau einer Rheinbrücke bei Bingen.

goldengateDarauf haben wir lange gewartet. Endlich ist es soweit. Jetzt kommt Bewegung in die Sache. In einem Artikel der AZ Mainz geht der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister aus Stadecken-Elsheim endlich mal wieder ein wichtiges Projekt an. Nachdem es ihm bereits 2015 gelungen war, erfolgreich den bundesweiten Kita-Streik zu beenden (siehe hier und hier), hat er sich jetzt für den Bau einer Rheinbrücke bei Bingen ausgesprochen. Gleichzeitig mit dem Brückenbau fordert er dann noch eine Umgehungsstraße für Elsheim und den Um- und Ausbau einiger wichtiger Autobahn-Teilstrecken. Ob er demnächst auch noch den Frankfurter Flughafen mit ins Spiel bringt und die Verlegung in den Odenwald fordert, wissen wir nicht. Weiterlesen

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Weingut Eppelmann – Trilogie Teil III.

sektglaeserWir wollten eigentlich das Kapitel Eppelmann gerade beenden, sind dann jedoch im Rahmen unserer Recherche über die großzügige Schenkung des Weingutes auf dessen Internetseite gestoßen. Was dort an Angeberei, Größenwahn, Selbstbeweihräucherung, und Überheblichkeit in unausstehlicher Penetranz von sich gegeben wird, hat mit guter Werbung nichts zu tun. Das, was auf dieser Seite an haarsträubendem und hanebüchenem Schwachsinn abgesondert wird, lässt selbst die ausgebufften und abgebrühten Werbe-Profis des Forums fassungslos die Hände über ihren Kopf zusammenschlagen. Wir sind ja selbst aus hartem Werbe-Holz geschnitzt, aber was auf der Webseite dieses Weingutes geschieht, ist eine unglaubliche Verhöhnung aller pflichtbewussten, anständigen und berufstätigen Menschen, die täglich und ohne großen Aufhebens mit Engagement, Fleiß, Können und Sorgfalt ihrer Arbeit nachgehen, ohne darüber ein einziges Wort zu verlieren. Weiterlesen

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Verwirrung über „SpülService“-Spende des Weinguts Eppelmann.

sektglaeserAls wir jetzt im Nachrichtenblatt lesen mussten, dass der Gemeinderat am 10.10.2016 einen einstimmigen Beschluss über die Annahme einer großzügigen „SpülService“-Spende des Weinguts Eppelmann von 38,70 € gefasst hat, haben wir uns erst einmal darüber gewundert. Denn gemäß § 23 der Gemeindehaushaltsverordnung (GemHVO) sind, in Abweichung des § 94 der Gemeindeordnung (GemO), Sponsorleistungen, Spenden, Schenkungen und ähnliche Zuwendungen erst nach Überschreitung einer Wertgrenze von 100,00 € („Bagatellgrenze“) vom Gemeinderat zu beschließen und der Aufsichtsbehörde mitzuteilen. Wir haben uns also gefragt, warum der Gemeinderat dennoch über die Annahme dieser, doch relativ bescheidene Schenkung abgestimmt hat.
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Zu den „Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung.“

ampelschildNachdem die Gemeindeverwaltung die Menschen in der Ortsgemeinde mit ihrer unerwarteten Transparenz- und Offenheitsoffensive bereits positiv überrascht hat (siehe hier), setzt sie jetzt auch im Bereich Schnelligkeit und Aktualität neue Maßstäbe. Nur 2 Tage nach der Gemeinderatssitzung am 10.10.16 standen die „Informationen aus der letzten Gemeinderatssitzung“ bereits online im Nachrichtenblatt und wurden öffentlich gemacht. Das ist einfach sensationell! Da gewöhnlich um 12.00 Uhr dienstags Redaktionsschluss für die folgende Donnerstags-Ausgabe ist, bedeutet dies, dass nach der Sitzung am Montag noch lange im Rathaus das Licht gebrannt haben muss und sich unser unermüdlicher Ortsbürgermeister für die Gemeinde wieder einmal die halbe Nacht um die Ohren geschlagen hat. Vorgänger Müller hatte während seiner Dienstzeit für das Protokoll mehrere Wochen und teilweise sogar über 2 Monate gebraucht. Weiterlesen

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Große Überraschungen in der Gemeinderatssitzung am 10.10.16.

sektglaeserEine große Überraschung gab es in der Gemeinderatssitzung am 10.10.16, als die Sitzungsunterlagen für Ratsmitglieder öffentlich ausgelegt und zugänglich gemacht wurden. Die wenigen Besucherinnen und Besucher machten von diesem Angebot regen Gebrauch und konnten sich so über Beschlussvorlagen, Zuwendungsanzeigen (Spenden) sowie Voranfragen für private Bauvorhaben informieren. Es gab keine großen Überraschungen, aber um es ganz offen zu sagen, ein solches Streben nach Transparenz und Offenheit hätten wir von dieser Gemeindeverwaltung nicht erwartet. Dieses Verhalten sollte vorbildhaft für alle Ortsgemeinden der VG sein, ach, was sagen wir, für alle Gemeinden in Deutschland! Weiterlesen

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Seltsame Vorgänge um „Auf der Höll“ – Erhebung eines Infrastrukturbeitrags ohne Gegenleistung?

fragezeichenWir wissen nicht, ob es nach der Änderung der Gemeindeordnung zwingend vorgeschrieben ist, in den Protokollen der Ratssitzungen jetzt auch die im nicht-öffentlichen Teil gefassten Beschlüsse zu veröffentlichen. Sollte dies der Fall sein, hätte man dort und nicht nur im Nachrichtenblatt erfahren können, dass vom Gemeinderat beschlossen wurde, für ein Bauvorhaben, in einem Gebiet, für das es überhaupt noch keinen Bebauungsplan gibt und in dem überhaupt nicht gebaut werden darf, von einem Bauherrn (?) einen „Infrastruktur- und Wertabschöpfungsbeitrag“ in Höhe von € 42.000 zu erheben. Aus dem Beschluss geht mit keinem Wort hervor, warum und für welche Gegenleistung dieser Beitrag erhoben werden soll. Allerdings und gleichzeitig wurde vom Gemeinderat eine „neue Zuwegung“ zum Friedhof Stadecken beschlossen. Sollte es da einen Zusammenhang geben?  Weiterlesen

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SPD aus Dornröschenschlaf erwacht? – Erste Ansätze für eine verantwortungsvolle Gemeinderatspolitik erkennbar.

spd_logoWir möchten uns nicht schon wieder über den „politischen Jahreshöhepunkt“ der Stadecken-Elsheimer SPD, dem „Kartoffelfest – Viele verschiedene Kartofellleckereien zu familienfreundlichen Preisen“, amüsieren, aber wenn diese Partei schon einmal etwas annähernd Politisches von sich gibt, sollte dies doch nicht im Verborgenen bleiben. Denn während im September-„Einblick“ das SPD-Mitglied Werner Nauert unter dem Titel „Was bewegt die Menschen in unserem Ort?“ mit seichtem Gesülze seinen wirren „Gedanken“ freien Lauf lässt, lässt in derselben Postille der SPD-Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat zum Thema Bau einer neuen Sporthalle und anderer Projekte eine Haltung erkennen, die bereits seit langem vom Forum Stadecken-Elsheim vertreten und gefordert wird. Weiterlesen

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Besorgnis in der Ortsgemeinde: SPD deckt subversiv tätige Organisation auf!

spd_logoEine sensationelle und geradezu besorgniserregende Entdeckung hat jetzt der Vorsitzende der SPD, Werner Nauert, gemacht. Unter der Überschrift „Was bewegt die Menschen in unserem Ort“ und dem Sub-Titel „Gedanken von Werner Nauert“ lässt er seinen Gedanken in der SPD-Hauspostille „EinBlick“ freien Lauf und berichtet von anonymen „Menschen“, die in unsere Gemeinde „Keile eintreiben und Schneisen (…) schlagen“ und „nicht einmal ansatzweise den Eindruck vermitteln, sich in das Gesamtgefüge einbringen zu wollen“. Diese „Menschen“, so Nauert in seinen Enthüllungen, spielen sich als „pseudomoralische Kraft“ auf und verbreiten im Internet „subtiles Gedankengut“, dem er sich „erfolgreich verweigert“ und zu dessen Lesen ihn „niemand verpflichten kann.“ Weiterlesen

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Tipps für die Sportredaktion von LiStE, der seltsamen „Initiative der CDU Stadecken-Elsheim.“

fussballNachdem wir wieder einmal auf der Webseite von LiStE, der seltsamen „Initiative der CDU Stadecken-Elsheim“, waren und vergeblich nach neuen, politischen Themen und Inhalten Ausschau gehalten haben, sind wir einfach mal unter „Aktuelles“ auf „Bundesliga: Ergebnisse und Tabelle“ gegangen, um uns gleich zu Anbeginn der neuen Saison über die Ergebnisse des Spieltags zu informieren. Zu unserer großen Überraschung mussten wir dann feststellen, dass neben den Ergebnissen und der Tabelle eine Dia-Show läuft, bei der uns auf dem ersten Bild ein grimmiger Herr mit weißer Perücke entgegenblickt und wir erst einmal dachten, dass die 4. Jahreszeit schon angebrochen wäre. Weiterlesen

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Zur Gemeinderatssitzung am 12.09.2016.

Das Erfreuliche gleich vorweg: Während es bei Ex-Ortsbürgermeister Müller Wochen und sogar Monate gedauert hat, bis Informationen über eine Gemeinderatssitzung im Nachrichtenblatt veröffentlicht wurden, geschieht dies heute in der Regel bereits nach ein oder zwei Wochen, obwohl es dann immer noch eine Ewigkeit dauert, bis das Protokoll der Sitzung auf der Website der Gemeinde erscheint. So ist auch dieses Mal von der Sitzung auf der Website noch nichts zu finden, obwohl es im Nachrichtenblatt groß angekündigt wurde. Somit fehlt auch das avisierte Protokoll der 1. Sitzung des Arbeitskreises „Kerb“, in dem sich als Anhang die „gesammelten Ideen“ des Gremiums befinden sollen. (Protokoll wurde am 22.09. eingestellt, „gesammelte Ideen“ fehlen noch) Weiterlesen

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Wasser Marsch! – Drei Ortsgemeinden vor dem Verdursten gerettet.

sicherheitsjackeWas in der ganzen Welt als völlig normal, als gang und gäbe gilt und auch keinen Menschen mehr hinter dem Ofen hervorlockt, wird in Stadecken-Elsheim mittlerweile bedenken- und maßlos von den politischen Schaumschlägern gehyped und zu einem öffentlichen Großereignis aufgeblasen. Mit dabei immer die AZ Mainz, die dem Affen gerne noch Zucker gibt (siehe hier). Dabei ist nichts anderes passiert, als dass ein Rohr verlegt und eine über 70 Jahre alte und in ihrer Kapazität nicht mehr ausreichende Wasserleitung ersetzt wurde. Das war schon alles! Weiterlesen

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Unsinn! Blödsinn! Schwachsinn! – Geschwafel über den Gemeindehaushalt.

schuldenMittlerweile wissen wir nicht mehr, ob es Dummheit oder Dreistigkeit ist, mit der der nebenberuflich tätige Ortsbürgermeister über den 1. Nachtragshaushalt 2016 redet und versucht, die vorgesehene Kreditaufnahme zu kaschieren und vom Bruch seines Wahlversprechens abzulenken. Wenn man sich einmal die stümperhafte und wirre Haushaltsplanung 2016 vor Augen hält, hat man beinahe den Eindruck, dass er die Bürgerinnen und Bürger der Ortsgemeinde für dumm verkaufen und ihnen einen Bären aufbinden möchte.  Weiterlesen

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Dubioser Ersatz des Verdienstausfalls für Ortsbürgermeister Barth – Gemeinderatsbeschluss rechtswidrig.

Nach § 18, Absatz 4, hat jeder, der ein Ehrenamt oder eine ehrenamtliche Tätigkeit ausübt, Anspruch auf Ersatz seiner notwendigen baren Auslagen und seines Verdienstausfalls. Diese Regelung gilt auch für das Amt eines Ortsbürgermeisters. Voraussetzung für den Ersatz des Verdienstausfalls ist jedoch der glaubhafte Nachweis, dass der Zeitpunkt der Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit in Kollision mit dem Zeitpunkt der beruflichen Tätigkeit stand, der Zeitpunkt der ehrenamtlichen Tätigkeit nicht verschoben werden und deshalb die berufliche Tätigkeit nicht wahrgenommen werden konnte, sodass dem ehrenamtlich Tätigen dadurch ein Verdienstausfall entstand. Dieser Nachweis ist von Ortsbürgermeister Barth nicht erbracht und vom Gemeinderat nicht geprüft worden. Weiterlesen

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Wildparken im „Hinter Woog“ – Respekt- und rücksichtslos.
parkplatz

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Richtigstellung zum Beitrag „Zum Entwurf 1. Nachtragshaushalt 2016“

Ein aufmerksamer Leser unserer Beiträge hat jetzt das Forum darauf hingewiesen, dass man in der Küche der Burgscheune nicht kochen kann. Dieser Hinweis ist richtig: Die Küche in der Burgscheune ist ausschließlich zur Unterstützung eines Caterings oder für die Zubereitung kleinerer Gerichte oder Kaffeetafeln vorgesehen. Insofern bietet die neue Küche im Amtshaus auch die Möglichkeit, Veranstaltungen in der Burgscheune vor Ort zu bekochen.

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Zum Entwurf 1. Nachtragshaushalt 2016.

Seit dem 25.08.2016 liegt der Entwurf zum 1. Nachtragshaushalt 2016 bei der VG und im Internet für 14 Tage zur Einsichtnahme aus. Wie schon in unserem Beitrag „Wirres aus dem Rathaus“ angedeutet, gibt es im Vergleich zum bereits verabschiedeten Haushalt 2016 einzelne Änderungen, die missverständlich und für die Bürgerinnen und Bürger nur schwer nachvollziehbar sind. Unverständlich ist auch, dass über den Entwurf bereits am kommenden Mittwoch in der Hauptausschusssitzung beraten werden soll, ohne dass, wie vorgeschrieben, die Stellungnahmen und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger vorliegen – Eine mehr als seltsame Vorgehensweise. Dieser Besprechungspunkt sollte besser von der Agenda genommen werden. Weiterlesen

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Wirres aus dem Rathaus: Barth informiert über Kredite und finanzielle Polster.

Es ist sicherlich für einen als Ortsbürgermeister tätigen Lehrer für Spanisch und Französisch nicht leicht, sich in die doch sehr komplizierte Problematik eines Gemeindehaushalts und der Doppik einzuarbeiten und beides zu verstehen. Dafür gibt es dann in der VG-Verwaltung Fachleute, die das gelernt haben und den Haushalt für die Ortsgemeinden erstellen. Wenn man jedoch als Ortsbürgermeisters nicht die geringste Ahnung von dieser Materie hat, dann sollte man die Finger davon lassen und nicht öffentlich darüber reden.
Offensichtlich fällt das dem „überforderten“ Ortsbürgermeister schwer, denn zur Verblüffung aller überrascht er jetzt auch mit spektakulären und sensationellen  kredit- und finanzwissenschaftlichen „Erkenntnissen.“ Weiterlesen

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Gemeindeordnung geändert: Für mehr Transparenz und direkt-demokratische Beteiligung.

paragraf Seit dem 1. Juli dieses Jahres ist in Rheinland-Pfalz die geänderte Gemeindeordnung in Kraft, die mehr Transparenz in der Kommunalpolitik mit sich bringt und den Bürgerinnen und Bürgern eine direktere und intensivere Beteiligung am politischen Geschehen ermöglicht. Neben der Verringerung von Hürden für Einwohneranträge, Bürgerbegehren und Bürgerentscheide sind jetzt alle Rats- und Ausschusssitzungen des Gemeinderates grundsätzlich öffentlich. Nur wenn die Gefahr besteht, dass durch öffentliche Beratung eines Tagesordnungspunktes das Gemeinwohl gefährdet ist oder schutzwürdige Interessen Einzelner verletzt werden könnten, darf noch unter Ausschluss der Öffentlichkeit getagt werden. Die Möglichkeit, Themen aus anderen Gründen hinter verschlossenen Türen zu besprechen, entfällt. Weiterlesen

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Gemeindekasse mit 2.3 Mio. € im Minus – Kein Geld mehr für neue Sporthalle.

sporthalleAuch wenn aus 2015 noch ein kleiner Haushaltsüberschuss vorhanden sein sollte, es besteht kein Zweifel daran, dass die Gemeindekasse leer ist und für 2016 ein gewaltiges Defizit erwartet wird. Vorgesehen ist im Haushalt 2016 aktuell eine Kreditaufnahme von unglaublichen 2,3 Mio. Euro. Angesichts einer solch desolaten Finanzsituation fragt man sich verblüfft, warum im Gemeinderat trotz dieser Schieflage noch eine Arbeitsgruppe „Vereinsheim & Sporthalle“ eingerichtet wurde, die „Standort, Bedarf, Größe und Kosten“ ermitteln und den Bau einer neuen Sporthalle prüfen soll. Wir sind deshalb auch überhaupt nicht gespannt, was rauskommt. Denn es ist schlicht und einfach kein Geld da. Den Spaß kann man sich schenken. Weiterlesen

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Falsches Amtsverständnis: Wirtschaftsförderung a la Barth.

weinglasMan muss sich mittlerweile ernsthaft fragen, ob Ortsbürgermeister Barth die Aufgaben des Amtes überhaupt so richtig verstanden hat. Da lässt er sich unter äußerst dubiosen Umständen zu 25 Prozent und auf Kosten der Gemeinde von seiner beruflichen Tätigkeit als Lehrer freistellen -angeblich, um mehr Zeit für die Gemeinde zu haben- doch stattdessen tummelt er sich auf Verkaufsveranstaltung seiner Winzer-Freunde und versucht dort den Eindruck zu erwecken, als ob er an solchen Anlässen in Ausübung seines Amtes teilnehmen würde. Weiterlesen

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Bürgermeister Spiegler tritt 2018 wieder an – Gut für die VG.

Als am 24.01.2010 das CDU-Mitglied und Lehrer Barth an der Wahl zum Bürgermeister der Verbandsgemeinde Nieder-Olm teilnahm und gegen den amtierenden Amtsinhaber Spiegler antrat, haben viele Menschen in der VG darüber den Kopf geschüttelt und sich ungläubig gefragt, welche Beweggründe den Herausforderer zu seiner Bewerbung bewogen haben könnten. Nun erlaubt es unser freiheitlich-demokratisches Gesellschaftssystem, dass, mit wenigen Einschränkungen, sich jeder und ohne den Nachweis einer Qualifikation um ein politisches Amt oder eine Funktion in einer Verwaltung bewerben kann. Es steht auch außer Zweifel, dass die Arbeit eines Lehrers mit sehr viel Stress verbunden ist und man könnte verstehen, dass sich jemand mit dieser Belastung überfordert fühlt und nach einer anderen beruflichen Tätigkeit Ausschau hält. Das dies jedoch jemand tut, dem für das Amt eines hauptberuflich tätigen Bürgermeisters einer VG jedwede verwaltungstechnische Kompetenz fehlt und der noch nicht einmal die minimalsten, spezifischen Voraussetzungen für die Ausübung eines solchen Amtes mit sich bringt, hat dennoch zu großer Verwunderung geführt. Weiterlesen

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Richtigstellung zum Artikel „Sommermärchen zur Ferienzeit: Jubilare, Barth und das Meldegesetz.“

In dem von uns am 29.07.2016 veröffentlichten Beitrag mit dem Titel „Sommermärchen zur Ferienzeit: Jubilare, Barth und das Meldegesetz.“ ist dem Forum ein Fehler unterlaufen, auf den uns jetzt ein aufmerksamer und freundlicher Leser des Forums hingewiesen hat: Weiterlesen

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Ortsbürgermeister Barth an vorderster Stelle im Vereinsheim-Bremserhäuschen.

Wenn am 28. August die Sommerferien zu Ende gehen, warten die Menschen in der Ortsgemeinde sicherlich mit Spannung darauf, ob, wie versprochen, von der Verwaltung ein Sanierungsplan für das marode Vereinsheim vorgelegt wird. „In den Sommerferien müsse der Sanierungsplan fertig sein, damit die Kosten im Nachtragshaushalt ausgewiesen werden könnten“, so der „überforderte“ Ortsbürgermeister in einem Artikel der AZ-Mainz vom 10.06.16. Und in der Gemeinderatssitzung am 20.06.16 verkündete Barth vollmundig, dass diese Maßnahme nun nach fünf Jahren der Diskussion endlich ins Rollen kommt.“ Doch was kann man angesichts des mehr als peinlichen Vorhabens, eine neue Sporthalle ausgerechnet und gegen alle Widerstände auf der Schulwiese zu bauen, von solchen Versprechungen eigentlich noch halten.
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