Während in Stadecken-Elsheim in der Amtszeit von Ortsbürgermeister Barth (CDU) ein dramatischer Rückgang des Gewerbesteueraufkommens zu verzeichnen ist, macht uns die Ortsgemeinde Klein-Winterheim vor, wie man erfolgreich neue Gewerbebetriebe ansiedelt und für zusätzliche Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen sorgt. In Klein-Winternheim, das schon jetzt mit rund 1,6 Mio. € die Gewerbesteuereinnahmen von Stadecken-Elsheim um mehr als das Dreifache übertrifft, entstehen auf einem 3.500 m² großen Areal 5.000 Quadratmeter Büro- und Nutzfläche sowie ein Hotel mit 25 Zimmern.. Das bringt einiges an zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen.

Davon kann Stadecken-Elsheim nur träumen. Hier passiert seit Jahren nichts. Hier wirft sich ein konzeptionsloser Ortsbürgermeister schon dann in die Brust und ins Bild, wenn er die Eröffnung eines kleinen Woll- und-Strickladens vermelden darf – und sich dabei so aufplustert, als ob sich eine komplette Halbleiterfabrik mit 2.000 Beschäftigten in Stadecken-Elsheim niederlassen würde.

Der eklatante Unterschied beim den Gewerbesteuereinnahmen ist kein Zufall und leicht zu erklären: Hier ein rückwärts gewandter Ortsbürgermeister, der sich vorwiegend um die Privilegien für die örtliche Weinwirtschaft kümmert und die Bedeutung der Ansiedlung zukunftsorientierter Gewerbe- und Dienstleistungsbetriebe überhaupt nicht versteht. Dort eine fortschrittliche CDU-Ortsbürgermeisterin, die in die Zukunft schaut und mit ihrer erfolgreichen Gewerbepolitik zusätzliche Arbeitsplätze und Gewerbesteuereinnahmen generiert. Hier mit Ortsbürgermeister Barth (CDU) ein Schwadroneur und Selbstdarsteller, der von Wirtschaft keine Ahnung hat und vorwiegend auf seine eigene politische Kariere bedacht ist. Dort eine engagierte und kompetente Ortsbürgermeisterin, die sich vorwiegend um das Wohl der Gemeinde kümmert und die eigene Person in den Hintergrund stellt.

Mittelfristig steht Stadecken-Elsheim eine schwere Zeit bevor, und es besteht die Gefahr, dass notwendige Aufgaben und Projekte bald nicht mehr finanziert werden können. Eine Wende und ein neuer Ortsbürgermeister müssen her, damit der dramatische Rückgang des Gewerbesteueraufkommens gestoppt wird und Stadecken-Elsheim nicht noch weiter hinter die anderen Ortsgemeinden zurückfällt. Und natürlich aus deswegen, damit man endlich von dem unerträglichen Gefasel und Geschwafel des jetzigen Amtsinhabers erlöst wird.

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