Unglaublich: Übler Affront der AZ Mainz gegenüber Ortsbürgermeister Barth.

Scheinbar ist es zwischen der Lokalredaktion der AZ Mainz und dem Ortsbürgermeister von Stadecken-Elsheim zu einem offenen Konflikt gekommen, der sich in den vergangenen Tagen noch verschärft hat. Denn während die Gemeindeverwaltung die Einweihung der Hiwwelroute Stadecken-Elsheim in ihren Bericht noch mit insgesamt fünf, teilweise außergewöhnlichen Fotos von Ortsbürgermeister Barth untermalt (siehe hier), tanzen die Damen und Herren der AZ Mainz völlig aus der Reihe und haben in ihrem eigenen Artikel über die Einweihung nicht ein einziges Bild des Ortsbürgermeisters veröffentlicht. Das muss man erst einmal sacken lassen. Stattdessen unterlegen die „Ignoranten“ von der AZ ihren Bericht mit einem völlig aus dem Fokus geratenen Foto, auf dem nicht etwa der Ortsbürgermeister, sondern nur die begeisterten „Wanderer mit Genuss“ zu sehen sind, die als breiige und gesichtslose „Wandermasse“ abgelichtet und herabgewürdigt werden (siehe hier).

Für Ortsbürgermeister Barth ist dieser Affront besonders schmerzlich, hat er doch das über 40.000,00 Euro schwere Projekt mit viel Freunde und ohne große Hemmung als „seine Hiwweltour“ deklariert und damit symbolisch in Besitz genommen. Wir betrachten den von der AZ ausgelösten Skandal auch als grobe Respektlosigkeit gegenüber dem Ortsbürgermeister. Denn während die Hofberichterstatter der AZ ansonsten den lokalen „Politikgrößen“ bedenkenlos die große PR-Bühne bieten, auf der die Hobby- und Freizeitpolitiker ungehindert schwafeln und schwadronieren können, wird plötzlich unser Ortsbürgermeister quasi diskriminiert und der Leserschaft der AZ eine wichtige, lokalpolitische Bildinformation vorenthalten. So kann und darf es nicht gehen, und so etwas ist mit verantwortungsvoller Pressearbeit auch nicht vereinbar.

Musste es also wirklich so weit kommen? Ist das Band zwischen dem Ortsbürgermeister und dem politischen Ressort der AZ Mainz wirklich zerrissen? Was bedeutet das für die politische Karriere von Barth und welche Auswirkungen hat das auf das Wohlergehen der Ortsgemeinde? Oder war der Affront der AZ gar als Bestrafung gedacht, weil Barth (CDU) gegen das Neutralitätsgebot verstoßen und unerlaubt auf der Webseite der Gemeinde Wahlkampf für eine Parteifreundin (CDU) gemacht hat? Wir wissen es nicht, aber es bleibt eine Menge an unbeantworteten Fragen.

Wir wissen auch nicht, ob sich LiStE („Leben in Stadecken-Elsheim….denn hier sind wir zuhaus“), der Bauern- und Winzerverein („Wir werden nie gefragt!“) oder andere Unterstützergruppen sich vor Barth gestellt und bei der AZ interveniert haben. Das wäre ja nicht auszuschließen. Aber als wir gerade dabei waren, die gesamte Bürgerschaft von Stadecken-Elsheim zu einer großen Solidaritätskundgebung für den „diskriminierten“ Ortsbürgermeister aufzurufen, wurden wir überrascht. Plötzlich und unerwartet haben wir heute Morgen sehen können, dass die AZ Mainz in einem Bericht über den „phänologischen Sofortmelder“ Herbert Cramer doch wieder ein Foto eingestellt hat, auf dem der Ortsbürgermeister gewohnt hölzern und steif in die Kamera lächelt. Das lässt dann doch auf ein intaktes Harmonieverhältnis schließen und es ist uns ein großer Stein vom Herzen gefallen. Offensichtlich haben beide Parteien den Konflikt beigelegt. Wir freuen uns für den Ortsbürgermeister und die Ortsgemeinde, die unter dieser Situation am meisten gelitten hat.

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2 Gedanken zu „Unglaublich: Übler Affront der AZ Mainz gegenüber Ortsbürgermeister Barth.“

  1. Das Forum ist aber wohl sehr alleine mit den Ausführungen zu Hiwwelroute und deren Einweihung.
    Finden doch jetzt endlich alle Wanderer und Wanderinnen in unserer Gemarkung, die Hiwwel, die Winzer und den Rückweg oder sogar das Ziel.
    Von vielen Rheinhessischen Gemeinden vor Jahren schon installiert und beworben, jetzt in Stadecken-Elsheim abgekupfert!
    Ach so, es gibt ja Zuschuss, von oben! Ja dann!

    1. Lieber Stadecker,

      leider ist Ihr Kommentar an manchen Stellen unverständlich und schwer zu kommentieren.

      Wir haben natürlich nichts gegen Wanderinnen und Wanderer. Wir wollten in unserem Artikel hauptsächlich darauf hinweisen, dass unter dem Begriff Tourismusförderung in dieser Ortsgemeinde überwiegend steuerfinanzierte Ausgaben und Zuwendungen gemeint sind, die beinahe ausschließlich einer bestimmten Klientel zugute kommen, während alle anderen durch die Röhre gucken. Offensichtlich ist uns das nicht ganz gelungen. Wir werden deshalb in einem gesonderten Bericht noch einmal unsere Meinung über die Stadecken-Elsheimer „Tourismusförderung“ darlegen.

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