Entwarnung. Ortsbürgermeister Barth wieder im Bild.

Kaum haben wir unsere Verwunderung darüber zum Ausdruck gebracht, dass Ortsbürgermeister Barth auf Fotos zur Berichterstattung über Ereignisse aus und in Verbindung mit der Ortsgemeinde nicht mehr zu sehen ist, werden wir Lügen gestraft. Auf einem Foto zur Übergabe einer Urkunde und der Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland durch den Bundespräsidenten an einen „Winzer i.R.“, präsentiert sich Barth heute wieder unversehrt und in voller Größe auf einem Foto zu dem Artikel auf der Webseite der Gemeindeverwaltung. Wir geben deshalb Entwarnung und atmen auf.

Anlass des Artikels ist die Verleihung einer hohen Auszeichnung an einen Stadecken-Elsheimer Bürger. „Winzer i.R.“ wurde vom Bundespräsidenten, vertreten durch einen Abteilungsleiter des Deutschen Wetterdienstes (DWD), dafür ausgezeichnet, dass er seit 1976 unglaubliche 3846 Beobachtungsdaten notierte und seit 2007 sogar als „phänologischer FeuerSofortmelder“ tätig war, „wobei er weitere 410 Daten an den DWD meldete(…) – insgesamt 4256.“  Das ist eine beeindruckende Leistung. „Winzer i.R. Kramer“ hat zwar das Wetter nicht beeinflusst, konnte aber ehrenamtlich dazu beigetragen, dass man in Stadecken-Elsheim die Regenwahrscheinlichkeit exakt vorausssagen oder wissen konnte, wie der Spargel wächst.

Dass Barth sich über eine solche Leistung und die hohe Auszeichnung wieder einmal „erfreut zeigt“ und sich auf dem Foto stellvertretend für den „Winzer i.R.“ stolz, jedoch leicht steif und hölzern in Positur wirft, ist dem Anlass angemessen. Und so verwundert es auch nicht, wenn er die Auszeichnung des Bundespräsidenten noch mit der Verleihung des gläsernen Wappenschilds der Ortsgemeinde krönt. Noch wichtiger ist uns allerdings, dass Barth wieder im Bild ist und keine Gelegenheit auslässt, sich und seine aufopferungsvolle Arbeit für die Menschen in der Ortsgmeinde ins rechte Licht zu rücken.

Auf dem Foto lächelt uns völlig überraschend auch MdB Ursula Groden-Kranich (CDU) entgegen, deren Konterfei jetzt häufig auf Plakaten zur Bundestagswahl zu sehen ist. Ob ihre Anwesenheit bei dem feierlichen Akt in Verbindung mit der kommenden Wahl im September steht, wäre purer Zufall. Mitglieder anderer Parteien waren aber offensichtlich vom Deutschen Wetterdienst (CDU) und Barth (CDU) zu den Feierlichkeiten nicht eingeladen worden. Vielleicht aber ist, ohne dass es bisher in die Öffentlichkeit gedrungen ist, die Teilnahme von MdB Ursula Groden-Kranich auch damit zu erklären, dass sie ebenfalls als „phänologischer Sofortmelder“ tätig ist und dem DWD schon eine beachtliche Zahl von Daten übermittelt hat.

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