Vorsicht! Ex-Ortsbürgermeister Müller möchte „aktiv mitarbeiten“ und „seinen Sachverstand“ einbringen.

Erdmännchen, Erdmaennchen, Einsam, SandWie oft haben wir eigentlich schon gesagt, dass wir von den örtlichen Polit-Darstellern in den nächsten 5-10 Jahren kein einziges Wort mehr zum Thema Umgehungsstraße Elsheim hören möchten? Wie oft! Doch anstatt unserer Forderung bedingungslos nachzukommen, steigt Ex-Ortsbürgermeister Hermann Müller plötzlich wie ein Erdmännchen aus seinem politischen Erdloch, nimmt Witterung auf und schwafelt in einem Artikel der AZ Mainz ziemlich viel dummes Zeug über das von uns zu Recht verbotene Thema – sogar mit Bild, das ihn als tatkräftigen und zupackenden Mitarbeiter der Straßenverkehrsbehörde zeigt, bei der er offensichtlich für die Beschilderung von Straßen gerne mal aushilft.

Als ob Stadecken-Elsheim mit dem überforderten Ortsbürgermeister Barth nicht schon genug gestraft wäre, fordert Müller im Zusammenhang mit dem geplanten Ausbau der Mainzer Straße/Schulstraße scheinheilig und heuchlerisch eine neue Planung für die Elsheimer Umgehungsstraße. „Die beste Entlastung für alle ist die Umgehungsstraße“, schwadroniert er in altbekannter Manier und vergeht sich an einem Thema, von dem er schon während seiner Amtszeit besser die Finger hätte lassen sollen. Denn das, was in dieser Zeit zum Thema Umgehungsstraße geschah, ist an Stümperhaftigkeit kaum noch zu übertreffen und zeugt von der völligen Überforderung eines geltungsbedürftigen Freizeit- und Hobby-Politikers. Mit seiner erneuten Wortmeldung tritt Müller noch einmal heftigst gegen das Pferd, das er damals selbst zu Tode geritten hat.

In dem Artikel wiederholt der „Kommunalpolitiker“ überwiegend altbekannte, abgedroschene und nicht umsetzbare Ideen, die bereits in den vergangenen Jahrzehnten nicht zu realisieren waren und auch in Zukunft nicht zu realisieren sind. Dazu macht unaufgefordert Vorschläge zur Vorgehensweise bei der politischen Umsetzung und bringt mit einer „Ortsrandstraße“ eine neue, „kreative“ Variante ins Spiel, die vielen Bürgerinnen und Bürgern die Haare zu Berge stehen lässt. Das alles macht er heute, obwohl er früher kaum einen Finger für das Projekt Umgehungsstraße krumm gemacht hat. Da fragt man sich, was das alles soll und ob er damit von seinem Versagen in der Vergangenheit ablenken will. Der BI Umgehungsstraßen droht er sogar, „aktiv mitarbeiten“ zu wollen und „seinen Sachverstand“ einzubringen, bevor er dann die beleidigte Leberwurst spielt und darüber lamentiert, dass ihm die Mitgliedschaft in der BI verwehrt wird.

Die weiß offensichtlich auch, warum. Denn es war Müller, der während seiner 10-jährigen Amtszeit alles in den Sand setzte, was im Zusammenhang mit der Umgehungsstraße in den Sand zu setzen war. Es war Müller, der es letztendlich verschlafen hat, den Antrag zur Fristverlängerung des auslaufenden Raumordnungsverfahrens zu stellen und es ist allein Müller, der jetzt die Einstellung des Verfahrens zu verantworten hat. Es war Müller, der über die ganzen Jahre hinweg die Bürgerinnen und Bürger mit leeren Versprechungen und Halbwahrheiten hinters Licht geführt und noch kurz vor dem Ende seine Amtszeit so getan hat, als ob in den nächsten Tagen Bagger und Planierraupen mit dem Bau der Umgehungsstraße beginnen würden. So etwas nennt man unredlich. Wenn dieser Mann sich heute wieder zum Thema Umgehungsstraße zu Wort meldet, dann ist das an Peinlichkeit, Selbstüberschätzung und Heuchelei kaum noch zu übertreffen. Es wäre deshalb besser, wenn Müller in Bezug auf die Umgehungsstraße Elsheim einfach den Ball flach halten und schweigen würde.

Falls Sie sich an Müller nicht mehr so recht erinnern sollten: Es ist der Ex-Ortsbürgermeister Müller, der mit abgedroschenen Phrasen wie „Frag nicht, was die Gemeinde für Dich, sondern frag Dich, was Du für die Gemeinde tun kannst“ den JFK gegeben und sich dennoch zum Ende seiner Amtszeit nicht geniert hat, sich für einen nie nachgewiesenen Verdienstausfall mit monatlich 900,00 € aus der Gemeindekasse zu bedienen.

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Ein Gedanke zu „Vorsicht! Ex-Ortsbürgermeister Müller möchte „aktiv mitarbeiten“ und „seinen Sachverstand“ einbringen.“

  1. Es ist schon sehr ärgerlich, mit einer Ortsrandstraße das neue Baugebiet Friedhofstraße schlecht zu machen und den Verkauf der Gundstücke zu erschweren. Während es in Stadecken schon 3 Flurbereinigungen gab, konnte doch bisher erfolgreich eine Flurbereinigung in Elsheim verhindert werden. Erst auf Basis einer durchgeführten Flurbereinigung lässt sich eine Umgehungsstraße detailliert planen und umsetzen.

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